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Platzfressende Dateien finden und löschen

01.07.2010 | 10:49 Uhr |

Wenn die Festplatte mal wieder voll ist, kommt eine Deinstallation von unwichtigen Programm oft zuerst in den Sinn. Dabei ist es meistens nicht die installierte Software, die den Großteil an Platz verbraucht. Oft liegen alte Urlaubsvideos und längst vergessene Musiksammlungen noch irgendwo auf der Platte rum. Aber wie kann man diese finden, damit man Sie löschen kann?

Anforderung:

Anfänger

Zeitaufwand:

Gering

Lösung:

Da es viel Zeit in Anspruch nehmen würde alle Ordner einzeln nach den speicherfressenden Übeltätern zu durchsuchen, kann man stattdessen zu dem Suchtool Everything greifen. Die Freeware ist zwar in erster Linie dazu gedacht pfeilschnell Dateien und Ordner zu durchsuchen, jedoch kann man sich auch die größten Dateien auf Ihrem System in absteigender Reihenfolge anzeigen lassen.

Nachdem Sie das Tool installiert haben, kann man zur erleichterten Bedienung noch die deutsche Sprachdatei für Everything nachrüsten, da das Tool standardmäßig die englische Sprache verwendet.

Everything
Vergrößern Everything
© 2014

Wenn Sie nun ein Everything-Fenster öffnen, werden automatisch alle Dateien Ihres Rechners in alphabetischer Reihenfolge angezeigt. Mit einem Klick auf den Spaltentitel „Größe“ kann man die Auflistung anschließend der Größe nach autsteigend sortieren (Hinweis: Dieser Vorgang nimmt je nach Anzahl und Größe der Dateien schon einmal mehrere Minuten in Anspruch). Für die Ordner rechnet Everything jedoch nicht extra die genauen Bytes aus, da der Vorgang sonst zu lange dauert.

Mit einem erneuten Klick auf „Größe“ werden nun die größten Dateien ganz oben angezeigt, unabhängig davon wo Sie sich auf der Festplatte befinden. Über die „Entf“-Taste können Sie nun jeden Speicherfresser problemlos löschen.

Achtung: Unter den Dateiriesen befinden sich oft auch wichtige Systemdateien, deren Löschung fatal wäre wie die Mail-Postfächer (Outlook.pst, Thunderbird[…].pcv…), Suchindices (Windows.edb, rpm.cf1...), die Auslagerungsdatei(pagefi le.sys) oder das Speicherabbild für den Ruhezustand (hiberfi l.sys).

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