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Panoramabilder mit normalen Kameras erstellen

19.08.2010 | 11:01 Uhr |

Beim Fotografieren möchte man manche Szenerien in ihrer ganzen Pracht ablichten. Jedoch kann kaum eine Kamera das ganze Gebäude oder das gesamte 360° Panorama in einem einzigen Bild erfassen.

Anforderung:

Anfänger

Zeitaufwand:

Mittel

Lösung:

Um beeindruckende Panorama-Aufnahmen zu machen, brauchen Sie keine teure Kamera, sondern nur den englischsprachigen Image Composite Editor von Microsoft. Das Tool erzeugt aus überlappenden Fotos automatisch ein Panorama-Bild.

Panorama vorbereiten: Stellen Sie sich an einen Ort, von dem aus Sie das Panorama oder Gebäude ablichten möchten. Von dieser Position aus knipsen Sie nach und nach Ausschnitte, bis Sie das Gebäude oder Panorama komplett, wenn auch in Einzelteilen im Kasten haben.

Bei eindimensionalen Panorama-Aufnahmen (Gipfelblick oder Strand) drehen Sie sich nach jedem Bild ein Stück weiter, bis Sie eine halbe oder ganze Umdrehung geschafft haben. Achten Sie dabei darauf, dass Sie die Kamera nicht vertikal zu verschieben. Bei Gebäuden sollten Sie in einer Ecke des zukünftigen Panorama Bildes anfangen und das Gebäude dann „Spaltenweise“ von oben nach unten abknipsen.

Ganz wichtig: Die Bilder müssen sich unbedingt überlappen, sonst kann die Software sie später nicht zusammensetzen.

Panorama erzeugen: Kopieren Sie alle Aufnahmen in einen Ordner auf Ihrem PC. Dann installieren und starten Sie Image Composite Editor. Markieren Sie nun im Explorer die Bilder, aus denen das Panorama zusammengesetzt werden soll, und ziehen Sie sie in das Tool-Fenster. Ist der Vorgang abgeschlossen, sehen Sie die meist schon sehr gelungene Rohfassung des zusammengesetzten Panoramas.

Panorama optimieren: Das Gesamtbild setzt sich aus vielen Einzel-Ausschnitten zusammen, die von einem einzigen Standpunkt aus fotografiert wurden. Deshalb ist die Perspektive gerade bei einem Gebäude häufig so verzerrt, als würde man es durch einen Flaschenboden ansehen. Das lässt sich korrigieren:

Klicken Sie in der oberen Symbolleiste auf den durchsichtigen Würfel, und wählen Sie im Menü „Projection“ den Punkt „Perspective“. Jetzt da alles im Lot ist, können Sie durch Verschieben des Bildes im Raster noch die Position des Betrachters beeinflussen.

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