USB-Sticks kann man feste Laufwerksbuchstaben zuordnen. Wir zeigen, wie's geht. ©istockphoto.com/yykkaa
Windows vergibt Laufwerksbuchstaben oft nach Belieben, wenn ein USB-Speicher angeschlossen wird. Das lässt sich aber ändern. So weisen Sie Sticks feste Zeichen zu.
Glückssache, ob das angesteckte USB-Laufwerk wieder unter dem gleichen Buchstaben wie zuvor verfügbar ist. Das macht den Zugriff schwerer und ist ärgerlich, wenn Programme stets auf das gleiche Laufwerk zugreifen sollen. Feste Laufwerkskennungen wären hier die Lösung. Doch ihre Konfiguration ist in Windows nicht vorgesehen. In diesem Fall hilft der
USB Drive Letter Manager (USBDLM) weiter, dessen private Nutzung kostenlos ist. So lassen sich USB-Medien dann über ihre Datenträgernamen erkennen und automatisch mit den immer gleichen Laufwerksbuchstaben fest verbinden.
Installation: Starten Sie den Windows Explorer, legen Sie auf Laufwerk C: mit „Neuer Ordner“ (bei Windows XP „Neuen Ordner erstellen“) einen Ordner an und benennen Sie ihn beispielsweise Tools. Kopieren Sie den USB Drive Letter Manager aus dem Internet in diesen Ordner. Achten Sie hierbei darauf, dass Sie je nach der eingesetzten Windows-Version usbdlm (32 Bit) oder usbdlm_x64 (64 Bit) als entsprechende Zip-Datei laden. Entpacken Sie das Dateiarchiv im neuen Ordner Tools. Dies geht zum Beispiel, indem Sie das Dateiarchiv mit einem Doppelklick öffnen, dann „USBDLM“ mit einem Mausklick markieren und mit gleichzeitigem Druck der Taste Strg und der Taste C kopieren.
Wechseln Sie nun in den Ordner Tools und fügen Sie den kopierten Ordner „USBDLM“ mit gleichzeitigem Druck der Tasten Strg und V ein. Die Dateien werden dabei automatisch am neuen Speicherziel extrahiert. Öffnen Sie nun den extrahierten Ordner „USBDLM“ mit einem Doppelklick auf seinen Namen. Um das Programm USB Drive Letter Manager zu installieren, klicken Sie doppelt auf
„_install“ und bejahen gegebenenfalls die Abfrage der Benutzerkontensteuerung. Nun können Sie für das Programm – das künftig automatisch mit Windows gestartet wird – Vorgaben für USB-Speicher machen, die mit dem PC verbunden werden.
Konfiguration: Um den USB Drive Letter Manager zu konfigurieren, müssen Sie eine Initialisierungsdatei anlegen. Das geht am einfachsten, indem Sie die mitgelieferte Beispieldatei „USBDLM_sample“ kopieren, umbenennen und bearbeiten. Klicken Sie per rechter Maustaste in dem Ordner „USBDLM“ auf den Dateinamen „USBDLM_sample“ und ziehen Sie die Datei mit gedrückter rechter Maustaste auf einen freien Platz im gleichen Ordner. Hier geben Sie die Maustaste frei und klicken im Menü auf „Hierher kopieren“. Klicken Sie die so duplizierte Datei „USBDLM_sample – Kopie“ per rechter Maustaste an und wählen Sie im Menü „Umbenennen“. Nun löschen Sie – beginnend am Ende des Dateinamens durch Drücken der Rücktaste – die ergänzende Benennung „_sample – Kopie“, bis nur „USBDLM“ als Dateiname übrig bleibt, und drücken die Enter-Taste.
Um die Initialisierungsdatei zu bearbeiten, klicken Sie die so angelegte Datei „USBDLM“ mit rechts an und wählen im Menü „Öffnen mit ➞ Editor“. Die Datei ist in Bereiche gegliedert. Unter „[DriveLetters]“ geben Sie an, welche Buchstaben für USB-Laufwerke automatisch zur Verfügung stehen. Darunter im Bereich „[NetworkLetters]“ tragen Sie Laufwerksbuchstaben ein, die für andere Laufwerke reserviert bleiben – etwa für Netzwerkordner – und nie an USB-Speicher vergeben werden sollen. Um einem USB-Speichermedium stets den gleichen Laufwerksbuchstaben zuzuordnen, müssen Sie es eindeutig erkennbar machen. Das geht, indem Sie das USB-Speichermedium benennen. Auf diesen Namen kann dann der USB Drive Letter Manager zugreifen und ihm immer denselben Laufwerksbuchstaben geben.
Speichermedien identifizieren: Damit der USB Drive Letter Manager das Speichermedium erkennt, müssen Sie in der geöffneten Initialisierungsdatei einen neuen Abschnitt einrichten. Setzen Sie die Einfügemarke an das Ende des vorhandenen Inhalts, indem Sie die Taste Strg und die Taste Ende drücken. Dann setzen Sie mit der Enter-Taste eine Absatzschaltung und geben als Bezeichnung für den neuen Abschnitt [DriveLetters10] ein.
Im Anschluss daran tippen Sie in einem neuen Absatz VolumeLabel1= und den Namen ein, mit dem das Speichermedium benannt ist, beispielsweise die Farbe des USB-Sticks Rot. Im dritten und letzten Absatz des Abschnitts benennen Sie mit Letter= den Laufwerksbuchstaben, beispielsweise R. Genauso können Sie nun für weitere USB-Sticks Laufwerksbuchstaben festlegen, wobei Sie den Abschnittsnamen neue Nummern geben. Zwei Zuordnungen sehen dann beispielsweise so aus:
[DriveLetters10]
VolumeLabel1=Rot
Letter=R
[DriveLetters20]
VolumeLabel1=Silber
Letter=S
Nachdem Sie alle USB-Sticks, die einen eigenen Laufwerksbuchstaben erhalten sollen, namentlich eingetragen haben, speichern Sie die Initialisierungsdatei mit „Datei ➞ Speichern“ und schließen sie mit einem Klick auf das Schließkreuz. Wenn Sie nun einen der bezeichneten USB-Speicher mit dem PC verbinden, wird ihm stets der vorgegebene Laufwerksbuchstabe zugeordnet.
Platz 12: Pretec i-Disk REX100 32GB
Der Pretec i-Disk REX100 16GB ist schön leicht und handlich, aber viel zu langsam für einen USB-3.0-Stick. Stark negativ zu Buche schlägt auch die ungenügende Ausstattung.
Test: Pretec i-Disk REX100 32GB
Platz 12: Pretec i-Disk REX100 32GB
Der Pretec i-Disk REX100 16GB ist schön leicht und handlich, aber viel zu langsam für einen USB-3.0-Stick. Stark negativ zu Buche schlägt auch die ungenügende Ausstattung.
Platz 11: CnMemory Evolution 3.0 32 GB
Der CnMemory Evolution 3.0 32GB ist gut ausgestattet und hat mit 5 Jahren auch eine sehr großzügige Garantiezeit. Bei den Tempo-Tests enttäuscht der USB-3.0-Stick hingegen. Konkurrenz-Modelle sind hier um den Faktor 2 bis 4 schneller.
Platz 10: Adata Nobility N005 32GB
Der Adata Nobility N005 32GB ist in Sachen Geschwindigkeit nur Mittelmaß. Das gilt auch für die magere Ausstattung. Ein dickes Plus gibt es hingegen für die sehr lange Garantiezeit.
Platz 9: Kingston DataTraveler Ultimate 3.0 32GB
Der Kingston DataTraveler Ultimate 3.0 32GB erreicht nicht das Spitzentempo der schnellsten USB-3.0-Sticks im Test. Die Ausstattung des USB-3.0-Sticks liegt etwas über dem Durchschnitt und die Garantiezeit fällt mit 60 Monate großzügige aus.
Platz 8: Super Talent Express RAM Cache 32GB
Der Super Talent Express RAM Cache 32GB (ST3U32ERS) bietet gute Datenraten beim Lesen, das Schreibtempo ist noch zufriedenstellend, enttäuscht aber angesichts des dezidierten Schreibpuffers.
Platz 7: Patriot Supersonic 32GB
Der Patriot Supersonic 32GB bietet hohe Datenraten beim Lesen von großen Dateien. Das Praxis-Schreibtempo des USB-3.0-Sticks ist hingegen nur befriedigend. Zudem geizt Patriot bei der ungenügenden Ausstattung des Supersonic-Modells.
Platz 6: Sharkoon Flexi-Drive Accelerate Duo 32GB
Der Sharkoon Flexi-Drive Accelerate Duo 32GB erreicht sehr hohe Datenraten beim Lesen von großen Dateien. Das Praxis-Schreibtempo ist hingegen befriedigend und die sequenzielle Transferleistung nur ausreichend. Zudem geizt Sharkoon bei der ungenügenden Ausstattung des USB-3.0-Sticks.
Platz 5: LaCie FastKey USB 3.0 30GB
Der LaCie FastKey USB 3.0 30GB kommt in der Praxis auf sehr gute Leseraten, während die Schreibleistung nur befriedigend ausfällt. Das FastKey-Modell bietet zudem ein vergleichsweise hohes Tempo, wenn Sie Betriebssysteme oder Programme direkt vom USB-3.0-Stick starten. Pluspunkte gibt es für die nützlichen Software-Beigaben, insbesondere die 256-Bit-AES-Verschlüsselung sticht hier heraus.
Platz 4: Super Talent SuperCrypt Drive 32GB
Der Super Talent SuperCrypt Drive 32GB (ST3U32SCS) erreicht herausragende Datenraten beim Lesen und ist beim Schreiben auch noch recht flott unterwegs. Zudem bietet der SuperCrypt ein sehr hohes Tempo, wenn Sie Betriebssysteme oder Programme direkt vom USB-3.0-Stick starten wollen. Ganz billig ist das Super-Talent-Modell allerdings nicht.
Platz 3: Super Talent RaidDrive 32GB
Der Super Talent RaidDrive 32GB ist beim sequenziellen Lesen mit fast 300 MB/s der derzeit schnellste USB-3.0-Stick im Test. Im Praxistest schneidet der RaidDrive allerdings nicht so gut ab wie man es von den sequenziellen Datenraten erwarten würde.
Platz 2: Sharkoon Flexi-Drive Extreme Duo 32GB
Der Sharkoon Flexi-Drive Extreme Duo 32GB bietet beim Transfer von großen Dateien sehr hohe Datenraten. Die schottische Ausstattung des USB-3.0-Sticks kann hingegen nicht überzeugen. Das gilt auch für die das Tempo beim zufälligen Lesen und Schreiben.
Platz 1: Winkom Pendrive USB 3.0 32GB SLC-DDR
Der Winkom USB 3.0 Pendrive 32GB SLC-DDR ist derzeit der schnellste USB-3.0-Stick im Test. Nicht überzeugen konnte dabei allerdings das Tempo beim zufälligen Lesen und Schreiben von 4-KB-Blöcken.
10.09.12
Wenn ich "Verwaltung/Computerverwaltung/Datenträgerverwaltung" öffne, kann ich jedem Laufwerk, und somit auch jedem USB-Stick einen eigenen Buchstaben zuweisen! Warum soll ich mir also auf diese umständlich beschriebene Weise extra noch ein Programm installieren??? Da erreiche ich mit 4 Klicks das Selbe, was mir PC-Welt hier mit 20 oder mehr Klicks empfiehlt.
Was soll der Quatsch?!
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10.09.12
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10.09.12
aus der Beschreibung:
Beim erstmaligen Anschließen eines USB-Datenträgers (USB-Stick, CardReader, Festplatte) vergibt Windows dafür den ersten freien lokalen Laufwerksbuchstaben - der Datenträger wird auf den Buchstaben 'gemountet', dort 'bereitgestellt'. Den Buchstaben kann man dann in der Datenträger-Verwaltung mit einiger Klickerei umstellen und Windows wird sich das für genau diesen Datenträger und diesen Buchstaben merken.
Für jeden neuen USB-Datenträger geht das Ganze von vorne los, ebenso wenn man ein Gerät, das im Widerspruch zu den USB-Standards keine Seriennummer hat, an einen anderen USB-Port anschließt - ohne Seriennummer wird es dort nicht als das Selbe wiedererkannt.
Wird ein Laufwerk entfernt, bleibt dessen Buchstaben-Zuordung zwar erhalten, der Buchstabe ist aber nicht reserviert. Erhält ein anderes Laufwerk diesen Buchstaben (weil es der erste freie war oder durch manuelle Zuordung), ist die vorherige Zuordnung überschrieben. Schließt man das erste Laufwerk wieder an, ordnet Windows dafür wieder den ersten freien Buchstaben zu.
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10.09.12
Jaein. Ich benutze das Tool nicht um einen Laufwerksbuchstaben zuzuweisen, sondern um Batchdateien auszuführen, wenn bestimmte Sticks eingesteckt werden.
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