Windows XP, Vista, 7

Gratis-Gadget überwacht die Systemleistung

Mittwoch den 08.06.2011 um 10:04 Uhr

von Christian Löbering

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Programme, die stets laufen und direkt auf der Windows-Oberfläche angezeigt werden, sollten hübsch und praktisch sein und im Idealfall wenig Computerleistung beanspruchen. All das gilt für das praktische Multi-Informationsprogramm Rainmeter in Verbindung mit dem zugehörigen ABP-Design.
Diese Programme brauchen Sie:
Rainmeter 2.0 : Kostenloses, englischsprachiges Gadget-Programm für Windows XP, Vista und 7.
ABP 1.2 : Englischsprachiges Rainmeter-Design im HTC-Stil.
Enigma 2.7 : Minimalistisches, englischsprachiges Rainmeter-Design.
Gnometer 1.3 : Umfangreiches, englischsprachiges Rainmeter-Design.

Neben einer Uhr und einem kleinen Wetter-Programm im Stil der Bedienoberfläche von HTC-Smartphones gibt es etwa auch Anzeigen für die aktuelle Prozessorbelastung, den Füllstand des Arbeitsspeichers und den Datendurchsatz von Netzwerk und Laufwerken. Außerdem bekommen Sie eine Schnellstartfunktion für häufig benutzte Programme, ein Eingabefeld für schnelle Google-Suchen und einen so genannten RSS-Reader, ein kleines Leseprogramm, das Ihnen die aktuellen Nachrichten auf den Internetseiten zeigt, die Sie am meisten interessieren. Für die Info-Fenster, die ihre Daten aus dem Internet beziehen, ist selbstverständlich eine Datennetzverbindung nötig.

Rainmeter installieren: Nachdem Sie das Installationsprogramm gestartet haben, folgen Sie dem Assistenten. In der Regel können Sie bei allen Einstellungen, die während der Installation abgefragt werden, die Vorgaben beibehalten. Sie sollten nur darauf achten, dass im Fenster „Install Type“ die zu Ihrem Windows-System passende Rainmeter-Version „32-bit“ oder „64-bit“ angewählt ist. Nach Abschluss der Installation starten Sie das Programm. Daraufhin erscheinen am rechten Bildschirmrand eine Standard-Seitenleiste und ein neues Symbol im Infobereich rechts in der Windows-Leiste.

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ABP-Design installieren: Entpacken Sie nun das ABP-Design in einen beliebigen Ordner. Dann doppelklicken Sie auf die Datei ABP1.2.rmskin. Daraufhin erscheint ein Fenster, in dem Sie „Install“ wählen. Nachdem das Design installiert worden ist, startet Rainmeter neu.

Design konfigurieren: Nun erscheinen auf dem Bildschirm einige der verfügbaren ABP-Miniprogramme, auch Gadgets genannt. Verschieben Sie sie an einen Ort, an dem sie nicht stören, zum Beispiel an den rechten Bildschirmrand. Die Elemente docken dann dort an. Bei einem der Elemente steht in der linken oberen Ecke „ABP 1.2“. Das müssen Sie nicht anordnen, da es sich dabei nur um den Konfigurationshelfer handelt, den Sie später sowieso ausblenden werden. Jetzt aber brauchen Sie es: Standardmäßig sind die ABP-Elemente eher in Schwarz gehalten. Falls Sie jedoch ein recht dunkles Windows-Hintergrundbild gewählt haben, verschlechtert das ihre Erkennbarkeit und lässt sie auch nicht zur Geltung kommen. Sie können die ABP-Elemente in diesem Fall auch in hellerem Grau anzeigen lassen. Klicken Sie dazu im Fenster des Konfigurationshelfers auf „Use white skin“.

Um dIhren Orts-Code zu erhalten, geben Sie unter
weather.aol.com den Ortsnamen ein. Der gewünschte Code steht dann
am Ende der Adresszeile. Jetzt können Sie Ihn im Fenster von ABP
eintragen.
Vergrößern Um dIhren Orts-Code zu erhalten, geben Sie unter weather.aol.com den Ortsnamen ein. Der gewünschte Code steht dann am Ende der Adresszeile. Jetzt können Sie Ihn im Fenster von ABP eintragen.

Wetter-Gadget konfigurieren: Im nächsten Schritt stellen Sie zum Beispiel im Wetter-Gadget Ihren Wohnort ein, um die Wetterdaten dafür zu bekommen. Dazu klicken Sie im Konfigurations-Element auf „Get Weather Code“. Daraufhin erscheint ein Fenster, in dem Ihr aktueller Standort über die IP-Adresse des PCs ermittelt wird (so genanntes Geo-Targeting). Wenn der ermittelte Ort dem entspricht, der eingetragen werden soll, klicken Sie auf „Ja“. Andernfalls müssen Sie den Code des gewünschten Orts selbst ermitteln. Dazu öffnen Sie die Internetseite weather.aol.com , geben in das Suchfeld den gewünschten Ort ein und drücken die Enter-Taste –ohne Umlaute, also etwa Dusseldorf statt Düsseldorf. Daraufhin erscheint eine Seite mit der Wettervorhersage zum gewählten Ort. In der Adresszeile dieser Seite finden Sie nach dem letzten „/“ den Orts-Code, der für Orte in Deutschland immer mit „GMXX“ beginnt – etwa „GMXX1002“ für München. Merken Sie sich den Code, und klicken Sie dann im Konfigurations-Element von ABP auf „Set Variables“. Daraufhin öffnet sich ein Fenster. In ihm markieren Sie den Eintrag „WeatherCode“, geben dann unten den ermittelten Code ein und klicken auf „Set“. Daraufhin wird die Wetteranzeige aktualisiert.

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Weitere Elemente konfigurieren: Im „Set Variables“-Fenster finden Sie noch eine ganze Reihe weiterer Variablen, die
Sie verändern können. Direkt unter „WeatherCode“ steht etwa „Unit“ für die Temperatureinheit. Dort können Sie c für Celsius oder f für Fahrenheit eintragen. Nach jeder Veränderung müssen Sie auf „Set“ klicken, um sie zu übernehmen. Nachdem Sie alles nach Ihren Wünschen eingetragen haben, klicken Sie auf der Windows-Leiste die Schaltfläche für das Konfigurations-Element mit der rechten Maustaste an. Im dann erscheinenden Menü wählen Sie „Schließen“ (Windows XP und Vista) beziehungsweise „Fenster schließen“ (Windows 7).

Elemente (de)aktivieren: Danach können Sie weitere Elemente zu Ihrer Multifunktionsleiste hinzufügen oder überflüssige entfernen. Um etwa das Systeminformations-Element einzubauen, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eines der vorhandenen Elemente. Daraufhin klappt ein Menü auf, in dem alle möglichen Elemente aufgeführt sind. Setzen Sie hier für das Beispielfenster einen Haken vor „ABP, System, System.ini“. Entfernen Sie den Haken, verschwindet es wieder. Genauso gehen Sie für andere Elemente vor, die Sie hinzufügen oder entfernen möchten.

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Programmstarter konfigurieren: Die drei Register des nützlichen Programmstart-Elements können Sie über die Variablen „Label1“, „Label2“ und „Label3“ (siehe Tabelle auf Seite 61) nach Ihren Wünschen benennen. Danach können Sie die sechs Startfelder pro Register mit Programmverknüpfungen bestücken. Klicken Sie dazu im Konfigurations-Element auf „Set Shortcuts“ und dann auf eines der Felder. Daraufhin erscheint ein Fenster, in dem Sie die gewünschte Programmdatei auswählen und auf „Öffnen“ klicken. Danach werden Sie noch gefragt, ob der Eintrag auch einen Namen bekommen soll: „Would you like to enter a name as well“. Klicken Sie auf „Ja“, geben Sie den gewünschten Namen ein, und klicken Sie auf „OK“. Danach klicken Sie auf „Apply“, um die Änderung zu übernehmen. Daraufhin erscheint die neue Verknüpfung in der Liste. Wiederholen Sie den Vorgang, bis alle wichtigen Programme eingetragen sind. Zum Schluss deaktivieren Sie noch das Konfigurations-Element, indem Sie mit der rechten Maustaste darauf klicken und den Haken vor „ABP, Configure, Configure.ini“ entfernen.

Mittwoch den 08.06.2011 um 10:04 Uhr

von Christian Löbering

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