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Systemdateien defragmentieren

21.08.2009 | 11:00 Uhr |

Die Auslagerungsdatei und die Registry sind bei laufendem System gesperrt und können daher nicht defragmentiert werden. Ein Gratis-Tool von Microsoft hilft weiter.

Anforderung:

Fortgeschrittener

Zeitaufwand:

Gering

Lösung:

Ein Windows-System, das schon einige Zeit läuft, hat in der Regel viele Anwendungen kommen und gehen sehen. Bei jeder Installation eines Tools werden Daten in die Registry geschrieben. Nach dessen De-Installation werden die zwar wieder gelöscht, allerdings bleibt immer etwas übrig – leerer Platz. Die Registry-Dateien schwellen immer weiter an, ohne dass das System den unnötigen Leerraum jemals entfernt. Ähnliches gilt für die Auslagerungsdatei.

Mit Pagedefrag können Sie einen Defragmentierungsauftrag anlegen.Diesen führt Windows beim nächsten Neustart aus, noch bevor die Dateien wieder blockiert sind. Nach dem Start sehen Sie im oberen Teil des Dialogs eine Liste mit allen Dateien, die später defragmentiert werden sollen. Neben dem Pfad stehen zwei Werte: Der eine gibt an, wie viele Cluster die jeweilige Datei einnimmt, der andere nennt die nicht zusammenhängenden Fragmente. Ist die zweite Zahl für eine der Dateien mindestens zweistellig, sollten Sie die Option „Defragment at next boot“ aktivieren. Dann werden die Dateien beim nächsten Neustart optimiert.

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