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System mit Tool ausmisten und beschleunigen

04.01.2008 | 11:42 Uhr |

Ihr PC braucht immer länger für den Start, und Ihre Anwendungen arbeiten immer langsamer. Verantwortlich sind jede Menge Hintergrundprogramme, die Sie gar nicht brauchen. Sie wollen Ihr System von solchem Ballast befreien. Der Task-Manager von Windows XP offenbart zwar die Namen der aktiven Prozesse und gibt auch CPU- und RAM-Auslastung preis. Allerdings sind die Dateinamen so kryptisch, dass Sie diese meist keiner Anwendung zuordnen können. Sie wissen also nicht, ob Sie diese Prozesse beenden dürfen. Außerdem erfahren Sie nicht, in welchem Ordner die Dateien liegen. Abhilfe schafft ein englischsprachiges Tool.

Anforderung:

Fortgeschrittener

Zeitaufwand:

Mittel

Lösung:

Sobald Sie das Programm The Ultimate Troubleshooter gestartet haben, nimmt es Ihren Rechner unter die Lupe. Anschließend verrät es Ihnen, welche Aktionen in den Tiefen Ihres Systems ablaufen. Hier finden Sie dann auch die Dateinamen wieder, die Sie bereits vom Task-Manager her kennen.

Wenn Sie auf eine Datei klicken, bietet Ihnen The Ultimate Troubleshooter zahlreiche Infos an: In der linken Spalte stellt das Tool mit Hilfe von farbigen Kreisen eine Prioritätenliste auf: Weiß sind Programme, die The Ultimate Troubleshooter nicht kennt. Gelbe sind fürs System nicht relevant; Sie können sie bei Bedarf löschen, wenn Sie sicher sind, dass sie entbehrlich sind. Ein grüner Kreis weist auf einen Task hin, den Sie höchstwahrscheinlich benötigen. Blau kennzeichnet einen Task, der von mehreren Anwendungen genutzt wird. Rote deuten auf instabile oder ungenutzte Anwendungen hin.

Die rechte Spalte verrät Ihnen, in welchem Unterordner sich die jeweilige Datei befindet. Im Abschnitt „Our findings ….“ erfahren Sie zu jeder markierten Datei, die The Ultimate Troubleshooter bekannt ist, um was für einen Programmtyp es sich handelt, welches Programm oder welcher Hersteller sie einsetzt und welche Aufgabe sie im System hat. Der Bereich „recommendations“ unten im Fenster gibt Ihnen zudem detaillierte Infos, ob Sie diese Datei löschen können oder wie Sie sonst mit ihr am besten weiter verfahren sollten.

Klicken Sie auf „Startups“. Hier finden Sie eine Liste mit all jenen Anwendungen, die gleich beim Hochfahren von Windows aktiviert werden. Anders als bei „Tasks“ und „Services“ befindet sich vor jeder Aktion ein Häkchen. Indem Sie es entfernen, deaktivieren Sie ein Programm. Löschaktionen sind hier nicht erforderlich.

Wollen Sie Programme entfernen, die Sie unter „Tasks“ und „Services“ finden, müssen Sie diese in dem angegebenen Ordner löschen. Dabei sollten Sie jedoch mit Bedacht vorgehen. Mit einer falschen Aktion önnen Sie Ihr System lahm legen. Kopieren Sie deshalb sicherheitshalber die Datei zunächst in ein anderes Laufwerk, ehe Sie sie löschen. Zum Speichern empfiehlt sich etwa ein USB-Stick.

Bedenken Sie: Windows unterbindet bei einigen Dateien einen Löschversuch, andere stellt es nach einem Neustart wieder her.

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