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Symbolleiste „Adresse“ reaktivieren

21.06.2010 | 11:00 Uhr |

Die Symbolleiste „Adresse“ platziert unter Windows XP bis einschließlich Service Pack 2 ein praktisches Eingabefeld in der Taskleiste. Unter Windows Vista und 7 ist diese Symbolleiste ebenfalls verfügbar. Nicht jedoch bei Windows XP SP 3.

Anforderung:

Anfänger

Zeitaufwand:

Gering

Lösung:

Mit dem Adress-Eingsbefeld in der Taskleiste lassen sich nicht nur Internetseiten laden, sondern auch Programme: Sie müssen beispielsweise nur den Befehl "calc" ins Adressen-Feld tippen, damit der Windows-Rechner startet. Unter Windows Vista und 7 ist diese Symbolleiste ebenfalls verfügbar. Nicht jedoch bei Windows XP SP 3: Wenn Sie mit der rechten Maustaste auf die Taskleiste klicken und unter den Menüoptionen die „Symbolleisten“ wählen, taucht „Adresse“ nicht mehr auf. Mit einem Trick können Sie die praktische Symbolleiste aber wieder auf die Windows-Arbeitsoberfläche holen, allerdings nicht mehr in die Taskleiste:

Schritt 1: Ziehen Sie das Symbol eines beliebigen Ordners - etwa den „Arbeitsplatz“ - an den oberen Rand der Windows-Arbeitsoberfläche. Dort entsteht dann automatisch eine neue Symbolleiste.

Schritt 2: Klicken Sie mit rechter Maustaste auf eine freie Stelle der neuen Leiste. Im dann erscheinen Men finden Sie unter „Symbolleisten“ wieder die vermisste „Adresse“. Klicken Sie auf diesen Eintrag.

Schritt 3: Falls Sie den zunächst erstellten Teil der Symbolleiste - in diesem Beispiel den Ordner „Arbeitsplatz“ - für überflüssig halten, ziehen Sie ihn mit der Maus aus der Leiste, so dass nur noch die „Adresse“ zurückbleibt. Die überflüssige Leiste können Sie dann mit dem „Schließen“-Kreuz beseitigen.

Hintergrundinfo „Adresse“: Das Eingabefeld in der Symbolleiste „Adresse“ funktioniert annähernd so wie das „Ausführen“-Feld. Der große Vorteil ist, dass Sie es immer vor sich haben, während Sie „Ausführen“ mit [Win] und [R] erst starten müssen. Die „Adresse“ leitet nicht nur Internetadressen an das Internet-Zugriffsprogramm weiter, sondern startet auch Programme und lädt nach der Eingabe des entsprechenden Pfades auch Ordner im Windows-Explorer. Anders als im Fenster „Ausführen“ dürfen Sie nur bei den klassischen ausführbaren Dateien mit den Endungen „.exe“, „.com“ oder „.bat“ auf die Angabe der Endung verzichten.

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