Viren-Schutz
Downloads-Ordner unter Quarantäne stellen
Wenn Sie etwas herunterladen, sollten Sie zunächst das Ausführen verhindern, bis Sie die Datei überprüft haben. ©iStockphoto.com/drxy
Markieren Sie dann in der Liste der „Berechtigungseinträge“ Ihren Benutzernamen, und klicken Sie auf „Bearbeiten“. Markieren Sie in der Spalte „Verweigern“ per Klick den Eintrag „Ordner durchsuchen/Datei ausführen“, und bestätigen Sie die Einstellung mit „OK“.
Danach können Sie im „Downloads“-Ordner weder mit Doppelklick noch mit dem Befehl „Öffnen“ eine ausführbare Datei öffnen. So haben Sie einen einfachen Schutz vor dem unbeabsichtigten Öffnen von aus dem Internet geladenen Programmen eingerichtet und können die Dateien dann ohne Risiko überprüfen.
Programm ausführen: Nachdem Sie eine Programmdatei aus dem „Downloads“-Ordner auf Schadcode überprüft haben, müssen Sie sie zur Ausführung in einen anderen Ordner verschieben. Dabei darf es sich aber nicht um einen Unterordner von „Downloads“ handeln. Für diesen Zweck legen Sie sich am besten in Ihrem Benutzerordner einen neuen Ordner an, etwa mit dem Namen Ueberprueft. In den verschieben Sie die überprüften Programme: Klicken Sie im „Downloads“-Ordner nach dem Virentest mit der rechten Maustaste auf die Datei, und wählen Sie im neuen Menü „Ausschneiden“. Kicken Sie dann mit der rechten Maustaste auf den Ordner „Ueberprueft“, und wählen Sie „Einfügen“. Dort lässt sich die Datei ausführen, etwa um die Installation zu starten.
Virus: Vermehrt sich, indem er seinen Programmcode in andere, bestehende Dateien einpflanzt. Die infizierten Dateien mutieren dadurch zum Virenträger.
Adware ist zwar gratis, dafür müssen Sie in Kauf nehmen, dass im Programm Werbung erscheint.
Öffnet etwa in der Internetverbindung des Computers eine Hintertüre, die das System für Angreifer zugänglich macht.
Exploit: So wird das (versuchte) Ausnutzen einer Sicherheitslücke bezeichnet. Mit Exploits präparierte Webseiten probieren unter anderem, dem Besucher einen Schädling unterzujubeln. Virenscanner melden Exploits auf Webseiten oft auch dann, wenn der Browser bereits gegen die Lücke geschützt ist.
Fehlalarm („False Positive“): Ein Virenscanner meint, einen Schädling zu finden, obwohl die betroffene Datei in Wahrheit harmlos ist.
Joke: Harmloses Scherzprogramm, das seltsame Effekte oder Meldungen anzeigt (etwa ein Umdrehen der Bildschirmanzeige). Da solche Programme manche Benutzer verunsichern, werden sie von einigen Virenscannern als Joke gemeldet.
Keylogger: Spionageprogramm, das im Hintergrund die Tastatureingaben des Benutzers aufzeichnet. Wird oft verwendet, um Passwörter auszuspionieren.
Phishing: Kunstwort aus „Password Fishing“. Bedeutet das Ergaunern von Zugangsdaten, meist über gefälschte Bank- oder Paypal-Webseiten.
Potentially unwanted program: Sehr oft harmlos. In Deutsch „möglicherweise unerwünschtes Programm“, manchmal auch als „not a virus“ (kein Virus) oder “SPR“ (Security Privacy Risk) ekennzeichnet. Passwortknackprogramme gehören beispielsweise in diese Kategorie. Wenn der Benutzer damit seine eigenen Kennwörter ausliest, ist die Software logischerweise harmlos.
Remote Access Trojan: Ein „Fernzugriffs-Trojaner“ stellt einem Angreifer eine Schnittstelle zur Verfügung, um ein gekapertes System aus der Ferne zu bedienen.
Hilfsmittel für Angreifer, um Dateinamen, Verbindungen, Registry-Einträge oder Prozesse von Schädlingen zu verbergen.
Spyware: Spy heißt auf Englisch Spion oder spionieren. Spyware ist Software, die ohne Wissen und Zustimmung des Benutzers Daten an die Hersteller der Software übermittelt.
Trojanisches Pferd: Ein Programm, das dem Benutzer nützliche Funktionen oder Unterhaltung vorgaukelt, während es hinterrücks ganz anderes im Sinn hat.
Wurm: Vermehrt sich normalerweise, indem er Kopien von sich selbst in Netzwerken verteilt oder per E-Mail verbreitet.







