Netzwerk-Sicherheit

So weisen Sie Netzwerktypen unterschiedliche Schutzstufen zu

Dienstag den 23.10.2012 um 13:23 Uhr

von Stephan Mayer

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© iStockphoto.com/Alexsl
Im Heimnetzwerk sind die Ansprüche ans Netzwerk oft sehr verschieden. Denn der eine Benutzer will alle seine Dateien für sich behalten, im anderen Heimnetzwerk sollen diese Dateien möglichst für alle verfügbar sein. Für beide Anwendungsfälle ist die Konfiguration einfach und mit wenigen Mausklicks erledigt.
So geht’s: Soll der Rechner im hauseigenen Netzwerk für alle Dienste erreichbar sein und selbst ebenfalls alle Dienste nutzen können, deaktivieren Sie am besten für den im Heimnetzwerk genutzten Netzwerktyp (Heimnetzwerk, Arbeitsplatznetzwerk) die Firewall. Geben Sie dazu im Suchfeld über dem Windows-Button explorer ein, klicken Sie dort mit der rechten Maustaste auf „Netzwerk“, und wählen Sie „Eigenschaften“. Hier klicken Sie unten links auf „Windows Firewall“, und schalten Sie sie für private und Arbeitsplatznetzwerke ab, indem Sie „deaktivieren“ wählen. Achten Sie allerdings gut darauf, dass diese Einstellung nicht für „öffentliche Netzwerke“ gilt, was eine erhebliche Gefahr für Ihre Datensicherheit bedeuten würde.
Für die verschiedenen Netzwerktypen lassen sich
unterschiedliche Schutzstufen festlegen.
Vergrößern Für die verschiedenen Netzwerktypen lassen sich unterschiedliche Schutzstufen festlegen.

Soll der Rechner hingegen sich gegenüber den übrigen LAN-Teilnehmern abschotten, dann ist der schnellste Weg dahin, das heimische Netzwerk als „öffentlich“ zu deklarieren.


Man kann aber auch die Firewall so konfigurieren, dass sie keinerlei Pakete passieren lässt, indem man nicht wie oben beschrieben die Firewall abschaltet, sondern stattdessen folgenden Eintrag aktiviert: „Alle eingehenden Verbindungen blockieren, einschließlich der in der Liste der zugelassenen Programme“. Mit dieser Einstellung erhält der Rechner einen Rundumschutz, der schwierig auszuhebeln ist.

Dienstag den 23.10.2012 um 13:23 Uhr

von Stephan Mayer

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