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Übertakten Sie Ihre Grafikkarte

14.04.2009 | 10:08 Uhr |

Wenn Ihre Grafikkarte ab und an zu wenig Leistung bringt, können Sie Ihre Karte übertakten. Wir zeigen Ihnen, wie das geht.

Mit Ati-Tool können Sie die Grafikkarte einfach übertakten.
Vergrößern Mit Ati-Tool können Sie die Grafikkarte einfach übertakten.
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So geht’s:
Wenn Sie Ihren Grafikkarten-Treiber auf den neuesten Stand gebracht haben, können Sie versuchen, das Optimum aus der Karte herauszukitzeln. Den Grafikchip zu übertakten ist dann sinnvoll, wenn etwa ein Spiel in der physikalischen Auflösung Ihres Monitors nur gelegentlich ruckelt, also ein geringes Leistungsplus Probleme beheben kann.

Achtung:
Das größte Risiko beim Übertakten ist, dass Grafikchip und/oder -Speicher dabei gegrillt werden. Das vermeiden Sie, indem Sie vorsichtig vorgehen.

Mit ATI-Tool bringen Sie jede beliebige Nvidia- oder ATI-Grafikkarte (außer der Radeon-X1950-Pro-Serie) ganz einfach an ihre Leistungsgrenze. Nachdem Sie das englischsprachige Tool installiert und gestartet haben, klicken Sie auf „Find Max Core“, um die maximale Taktfrequenz für Ihren Grafikchip zu ermitteln. Das Tool erhöht die Frequenz schrittweise, während es ein Direct-3D-Video rendert. Dabei überwacht es die Temperatur des Chips (< 90 °C) und beobachtet, ob Bildfehler auftreten.
Um verlässliche Werte zu bekommen, sollten Sie das Tool über Nacht laufen lassen. Wenn es schneller gehen soll, genügt es auch, wenn das Video während des Tests 20 Minuten ohne Bildfehler lief („No errors for 20:00:00“). Nachdem Sie die höhere Taktfrequenz ermittelt haben, brechen Sie mit „Abort“ den Test ab und setzen den Wert mit „Set Clock“. Mit einem Tool wie GPU-Z (englischsprachig) können Sie dann überprüfen, ob es geklappt hat.

Das bringt’s:
Ähnlich wie bei der CPU hängt das Übertaktungs-Potenzial stark vom verbauten Grafikchip, dem Speicher und der Kühlung ab. Realistisch ist eine Leistungssteigerung im zweistelligen Prozent-Bereich.

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