25.07.2012, 14:25

Heinrich Puju

Windows Tipps & Tricks

So läßt sich der Arbeitsspeicher erweitern und aktivieren

So erweitern und aktivieren Sie Ihren Arbeitsspeicher. ©istockphoto.com/alex-mit

Die neuen Speicherriegel sind in den PC eingebaut und sollen die Kapazität des Arbeitsspeichers verdoppeln. Doch dann folgt oft die Enttäuschung: Windows verwendet nur einen Teil des installierten Speichers.
Arbeitsspeicher erweitern: Es ist nicht schwer, den Arbeitsspeicher eines PCs zu erweitern. Wichtig ist vor allem, dass die richtigen Speichermodule verwendet werden. Ein Blick ins PC-Handbuch, ein Besuch der Internetseite des Herstellers oder ein Anruf beim Händler schaffen Klarheit: Entscheidend ist, wie viel Arbeitsspeicher die Hauptplatine verträgt, etwa „8 Gigabyte“, welcher Art der Speicher sein muss, zum Beispiel „DDR3“, und wie schnell er getaktet ist, etwa mit „1333 Megahertz“. Und ganz wichtig: Wer unter Windows mehr als 4 GB Arbeitsspeicher nutzen will, muss eine 64-Bit-Version von Windows verwenden.
Wenn die Daten stimmen, genügt es, die Speicherriegel korrekt einzubauen. Sie werden – nachdem die Stromversorgung des PC unterbrochen und das Gehäuse geöffnet wurde – mit Gefühl in den Speicherbänken der Hauptplatine festgedrückt, bis die seitlichen Verriegelungen ins Speichermodul einklinken. Im BIOS-Konfigurationsmenü, das sich direkt nach dem Einschalten des PCs durch Drücken der Funktionstaste F2 oder der Entf-Taste aufrufen lässt, können Sie sich davon überzeugen, dass der Speicher erkannt wird.
Ob Windows den Speicher in vollem Umfang verwendet, überprüfen Sie, indem Sie im Startmenü auf „Systemsteuerung ➞ System und Sicherheit ➞ System“ klicken. Im „Basisinformationen“-Fenster erfahren Sie im Bereich „System“, wie viel Arbeitsspeicher installiert ist. Wenn Sie etwa 8 GB Arbeitsspeicher eingesetzt haben und in der Zeile „Installierter Arbeitsspeicher“ der Eintrag „8,00 GB“ lautet, ist alles in Ordnung. Steht hier allerdings „8,00 GB (3,99 GB verwendbar)“, wird nicht die volle Kapazität genutzt, im Beispiel also gerade einmal die Hälfte.
Nicht verwendeten Arbeitsspeicher aktivieren: Oft liegt das Problem darin begründet, dass der eingebaute Speicher nicht in allen Parametern korrekt vom PC erkannt wurde. Dann hilft es bisweilen, die Speichermodule in den Speicherbänken zu tauschen oder sie schrittweise in Betrieb zu nehmen. Dazu fahren Sie den PC wieder herunter, schalten ihn aus und entnehmen sämtliche Module bis auf einen einzigen Speicherriegel. Schalten Sie den PC dann wieder ein, starten Sie Windows, und kontrollieren Sie wie beschrieben die Speicherkapazität in der Systemsteuerung. Hier muss nun die Kapazität des eingebauten Speicherriegels erscheinen, etwa „Installierter Arbeitsspeicher (RAM): 4,00 GB“.
Wenn diese Angabe stimmt, fahren Sie den PC wieder herunter, tauschen das Speichermodul aus und kontrollieren auch dieses wie beschrieben. Nachdem Sie sämtliche Module auf diese Weise getestet haben, setzen Sie sukzessive ein Modul nach dem anderen ein, starten nach jedem den PC und überprüfen in Windows, ob sich die Kapazität des Arbeitsspeichers entsprechend erhöht.
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