Windows Tipps & Tricks
So deinstallieren Sie die Windows-8-Preview-Version
Sobald Sie die folgende Sicherheitsabfrage mit „OK“ bestätigen, werden sämtliche Daten auf der Partition gelöscht, die dem Laufwerksbuchstaben zugeordnet ist. Nach Abschluss der Formatierung erscheint eine Meldung, die Sie per Klick auf „OK“ schließen.
Windows-Startmanager entfernen: Danach ist zwar Windows 8 entfernt, doch nicht der entsprechende Eintrag im Boot-Manager von Windows. Das merken Sie, wenn Sie den PC neu starten: Nach wie vor versucht der Boot-Manager, die „Windows Developer Preview“ zu starten, und scheitert daran.
Um den Fehler im Boot-Manager zu beheben, legen Sie die Installations-DVD Ihrer Windows-Version ins CD/DVD-Laufwerk ein und starten den PC neu. Der dann erscheinenden Aufforderung „Drücken Sie eine beliebige Taste, um von CD oder DVD zu starten“ kommen Sie mit einem Tas tendruck nach, um den PC vom eingelegten Datenträger zu starten. Danach unterscheidet sich die nötige Vorgehensweise bei Windows XP und bei Windows Vista/7.
Windows XP: Bei Windows XP stellen Sie die Konfiguration für den Boot-Manager wieder her, indem Sie nach dem PC-Start von der Windows-CD im Willkommensbildschirm des Installationsprogramms die Taste R drücken. Danach wird die Eingabeaufforderung gestartet, in der Sie sich gegebenenfalls bei Windows anmelden müssen. Anschließend tippen Sie in die aktive Zeile bootcfg /rebuild ein und drücken die Enter-Taste.
Danach werden Ihnen die identifizierten Windows-Installationen einzeln zur Bestätigung angezeigt. Bei jeder können Sie mit der Taste J (Ja) oder N (Nein) entscheiden, ob sie in das Menü des Boot-Managers aufgenommen werden soll. Bestätigen Sie die Eingabe jeweils mit der Enter-Taste. Auch die folgenden beiden Abfragen können Sie mit der Enter-Taste beantworten.
Wenn Sie diesen Prozess abgeschlossen haben, erscheint wieder die Zeile der Eingabeaufforderung, in die Sie exit eintippen und mit der Enter Taste bestätigen. Danach startet der PC neu. Nehmen Sie rechtzeitig die XP-Installations-CD aus dem Laufwerk.
Windows Vista und Windows 7: Bei Windows Vista oder 7 wählen Sie nach dem PC-Start von der Installations-DVD im Konfigurationsfenster als Sprache „Deutsch“: in den Feldern „Installationssprache“, „Uhrzeit und Währungsformat“ und „Tastatur oder Eingabemethode“ oder beim selbsterstellten Systemreparaturdatenträger im Feld „Tastatureingabemethode“. Dann klicken Sie auf „Weiter“.
Im nächsten Fenster ignorieren Sie den Installationsbefehl und klicken auf „Computerreparaturoptionen“. Danach werden die Windows-Installationen gesucht. Wenn Sie dazu aufgefordert werden, markieren Sie als zu reparierendes Betriebssys-tem mit einem Mausklick die Windows-Version, mit der Sie üblicherweise arbeiten, beispielsweise „Windows 7 Ultimate“, und klicken auf „Weiter“.
In den Wiederherstellungsoptionen klicken Sie auf „Eingabeaufforderung“. Tippen Sie in die aktive Zeile der geöffneten Eingabeaufforderung den Befehl bootrec /rebuildbcd ein und bestätigen ihn mit der Enter-Taste. Die Suche zeigt Ihnen dann nacheinander alle Windows-Installationen an, die Sie ins Menü des Boot-Managers aufnehmen können. Bei jeder identifizierten Windows-Installation können Sie sich mit der Taste J (Ja) für eine Aufnahme und mit der Taste N (Nein) dagegen entscheiden.
Nachdem Sie die Liste abgearbeitet haben, verlassen Sie das Eingabefenster, indem Sie exit eingeben und die Enter-Taste betätigen. Abschließend beenden Sie die Systemwiederherstellung mit einem Klick auf „Neu starten“ und entfernen die Windows-DVD aus dem Laufwerk.
Die frühen Entwicklerversionen Build 7850, 7955 und 7959 sind inzwischen im Umlauf.
Windows 8 kommt mit einer alternativen für Touch-PCs und Tablets optimierten Oberfläche. Dieses "Immersive User Interface" beinhaltet auch diese angepasste Systemsteuerung.
Die Optimierung für die Fingerbedienung steht hier im Vordergrung.
Die Bedienung ist an Windows Phone 7 mit seinem Metro-Design angelehnt.
Für die alternative Oberfläche für Touch-Devices gibt es auch den Immersive Browser. In Windows 8 Build 7955 läuft der Brwoser noch mit einer Auflösung von 640 mal 480 Bildpunkten.
Microsoft will mit Windows 8 auch für einen beschleunigten Startvorgang sorgen. Zu diesem Zweck sind eine weitere Parallelisierung von Boot-Prozessen und einzuhaltende Zeitlimits geplant. Ein Teilaspekt für den schnelleren Startvorgang ist die neue Funktion Hybrid Boot.
Neuigkeiten bietet Windows 8 auch beim Login-Prozess...
... so lässt sich statt eines Passworts alternativ ain Pattern-Login auswählen. Diese Funktion ist für Touch-Devices praktisch.
Mit Windows 8 lässt sich das Betriebssystem auch auf einem USB-Stick installieren. In den Milestone-Versionen bietet Windows 8 hierfür die neue Funktion Portable Workspace Creator.
Zur Erstellung des „tragbaren“ Windows 8 wird ein USB-Stick benötigt, der mindestens 16 GByte Speicherplatz bietet und als Fixed Storage Media eingebunden ist. Auf kleineren USB-Sticks ist die Erstellung des portablen Windows 8 nicht möglich.
Apple führte mit Mac OS X 10.5 die integrierte Backup-Funktion Time Machine ein. Anwenderdaten werden automatisch mindestens jede Stunde auf ein Backup-Medium gesichert. Im Windows-8-Milestone gibt es mit History Vault eine ähnliche Funktion. In der Systemsteuerung ist die neue Funktion ganz unten zu sehen.
Microsofts History Vault sichert die Benutzerdaten auf ein auswählbares Medium oder ein Netzlaufwerk.
Hier ist das Laufwerk E: als Sicherungsmedium gewählt.
Auf dem gewählten Sicherungslaufwerk für History Vault sind die entsprechenden Ordner zu sehen.
Im Explorer wird oben in der Leiste der Ribbon "History" angezeigt. Ein Klick darauf...
... öffnet die Historie des markierten Files. Hier lassen sich die von History Vault automatisch gesicherten Versionen der Datei wieder herstellen.
Windows 8 stattet den Explorer mit der aus Microsofts Office-Suites bekannten Ribbon-Bar aus. Diese sollen beim Explorer für mehr Ordnung und schnelleren Zugriff auf Funktionen sorgen.
Je nach markierten Objekt werden angepasste Ribbons eingeblendet.
Bei der Markierung einer ausführbaren Datei blendet der Explorer die zugehörigen "Application Tools" ein. In den Milestone-Versionen von Windows 8 sind aber noch nicht alle Funktion aktiv.
Bei Laufwerken blendet der Explorer die Ribbons "Disk Tools" ein.
Bei den Ribbons lässt sich per Mausrad zwischen den Reitern "Computer", "View" und wie im Bild gezeigt "Drive" wechseln. Bei den Drive-Ribbons lässt sich beispielsweise das gewählte Laufwerk löschen, verschlüsseln oder sichern.
Im Fensterrahmen gibt es noch weitere kleine Ribbons mit Funktionen.
Die Ribbons im Fensterrahmen lassen sich auch konfigurieren.
Windows 8 kann ISO-Dateien nicht nur anzeigen, sondern auch als Laufwerk mounten.
ISO-Dateien lassen sich aus dem Explorer heraus auch direkt auf CD/DVD brennen. Der Explorer blendet hierzu die Ribbons "Disc Image Tools" ein.
In Windows 8 gibt es auch eine Funktion, um im Explorer alle installierten Programme zu sehen. Der Application Explorer muss in den Milestone-Versionen allerdings noch per Erstellung eines neuen Ordners mit der Bezeichnung “Applications. 4234d49b {-0245-4df3-b780-3893943456e1}” aktiviert werden.
Mehr Platz schaffen soll auf der Festplatte das verbesserte Disk Cleanup. Die Anwendung sucht jetzt auch speziell nach großen Dateien mit mindestens 100 MByte.
Ist die Suche beendet, so zeigt der Explorer die Kategorie Huge mit 16 bis 128 MByte...
...und Gigantic mit über 128 MByte großen Dateien an. Damit lassen sich sehr leicht „Download-Leichen“ oder nicht mehr benötigte Video-Files finden.
In den Milestone-Versionen von Windows 8 findet sich erstmals bei Microsoft ein eigener integrierter PDF-Reader. Das als Modern Readern enthaltene noch sehr rudimentäre Tool ist wohl primär für die Touch-Bedienung gedacht.
Besonders mit Blick auf den avisierten Einsatz in Tablets bietet Windows 8 in den Milestone-Versionen eine auch eine integrierte Webcam-Applikation.
Neben Einstellungen wie der Auflösung oder Audioquelle lassen sich mit Webcam Screenshots oder Videos von der Übertragung machen.
Feintuning wie Helligkeit und Focus lässt bei der Applikation Webcam bereits einstellen.
In den Milestone-Versionen von Windows 8 integriert Microsoft nun eine neue Version des Windows Task Manager. Im Reiter Processes zeigt das Tool nun die laufenden Applikationen, Hintergrundprozesse sowie die systemkritischen Programme mitsamt der dazugehörigen CPU-, Disk- und Netzwerkbelastung und des akquirierten Speichers an.
Im Reiter User werden die vom angemeldeten Benutzer verwendeten beziehungsweise zugewiesenen Prozesse und Programme angezeigt.
Aus dem neuen Windows Task Manager heraus lässt sich auch das ebenfalls erneuerte Performance Dashboard starten. Hier werden die einzelnen virtuellen CPUs grafisch mit deren Auslastung angezeigt. Außerdem gibt es Infos zum Prozessor wie Taktfrequenz und Cache-Größen.
Hier lassen sich auch die Prozesse sowie...
... sowie die laufenden Services anzeigen. Der neue Windows Task Manager sowie das Dashboard, dass in einem Advanced Task Manager läuft, zeigen noch deutlich Entwicklerstatus. Im finalen Windows 8 wird es hier bezüglich der Integration voraussichtlich noch Änderungen geben.
In der Build 7959, die die erste Server-Variante (64 Bit) von Windows 8 ist, zeigt sich der Task Manager im unveränderten Design.
Microsoft integriert in den Windows-8-Milestones neue Funktionen zum Wiederherstellen des Betriebssystems. So gibt es neben dem System Restore...
...bei dem Windows auf automatisch oder manuell generierte Wiederherstellungspunkte zurückgesetzt wird, das neue Feature System Reset.
Bei System Rest wird Windows 8 auf Wunsch in den ursprünglichen Zustand versetzt. Das neue Feature soll auf dem System jedoch ein „frisches“ Windows 8 ermöglichen, ohne dass der Anwender es komplett neu installieren muss.
Beim System Reset werden auch alle installierten Anwendungen entfernt. Der Nutzer kann beim System Reset jedoch auswählen, alle Benutzerkonten sowie die persönlichen Dokumente, die typischerweise im User-Verzeichnis liegen, beizubehalten. In der Milestone-Version Build 7955 funktioniert System Reset noch nicht - die Installations-DVD wird nicht gefunden.
In Windows 8 erweitert Microsoft das Feature SmartScreen des Internet Explorers auch auf den normalen Explorer. Hier lassen sich bei den Folder Options die zwei Einträge "Never run downloaded programs that are unknown to SmartScreen" und "Use SmartScreen to check files" aktivieren. Damit soll ein zusätzlicher Schutz beim Ausführen von schädlichen Dateien und Programmen auf Dateisystemebene, beispielsweise von USB-Sticks, geboten werden.



