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RAM-Bausteine auf Fehler überprüfen

24.08.2010 | 11:01 Uhr |

Wenn Ihr Windows instabil läuft, häufig abstürzt oder einfriert, liegt das nicht selten an defekten Speicherbausteinen. Doch sichergehen kann man nur mit einem guten Diagnose-Tool.

Anforderung:

Fortgeschrittener

Zeitaufwand:

Mittel

Lösung:

Um Ihre RAM-Speicherbausteine zu testen, können Sie sich mit Windows Memory Diagnostic eine spezielle Diagnose-CD anlegen. Starten Sie dazu das Microsoft-Tool, wählen Sie „Save CD Image to Disk“, und brennen Sie das CD-Abbild Windiag.iso auf eine CD oder DVD. Bei XP und Vista geht das am einfachsten mit Imgburn .
Nachdem Sie das Tool gestartet haben, klicken Sie auf „Imagedatei auf Disc schreiben“ und wählen dann die Datei Windiag.iso aus. Unter Windows 7 brauchen Sie dafür kein Extra-Tool. Klicken Sie die Datei hier mit der rechten Maustaste an, und gehen Sie dann auf „Datenträgerabbild brennen“.

RAM-Analyse: Starten Sie den PC von der neu erstellten Diagnose-CD. Eventuell müssen Sie zuvor die Bootreihenfolge im Bios anpassen. Der Speichertest läuft daraufhin automatisch an. Wenn alle sechs Tests aus einem Durchlauf (Pass) fehlerfrei abgeschlossen wurden, ist Ihr Speicher höchstwahrscheinlich nicht defekt. Mit [T] führen Sie bei Bedarf erweiterte Tests durch, am besten die ganze Nacht durch.

RAM-Fehler beheben: Meldet die RAM-Diagnose Fehler, dann müssen Sie herausfinden, an welchem der Bausteine es liegt. Beenden Sie den Test dazu mit [X], schalten Sie den Rechner aus, und bauen Sie einen RAM-Baustein aus. Vergessen Sie nicht, sich davor kurz zu erden, indem Sie die Hand an den Heizkörper oder einen anderen großen Metallgegenstand halten.

Danach starten Sie den Test erneut. Tritt der Fehler jetzt nicht mehr auf, verursacht das ausgebaute Modul die Probleme. Andernfalls testen Sie die restlichen Module nach dem gleichen Schema. Die defekten Bausteine tauschen Sie am besten gegen Riegel aus, die mit den verbleibenden baugleich sind.

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