Lebensdauer von Festplatten erkennen

Festplattendefekte frühzeitig erkennen

Freitag den 30.09.2011 um 10:33 Uhr

von Christian Löbering

© iStockphoto.com/pavlinec
Die sogenannten SMART-Werte einer Festplatte geben sicheren Aufschluß darüber, ob sie noch in Ordnung ist oder bald den Geist aufgibt. So können Sie diese Werte überprüfen.
Nahezu jede halbwegs moderne Festplatte verfügt über ein eingebautes Frühwarnsys-tem namens „S.M.A.R.T.“, kurz für „Self-Monitoring, Analysis and Reporting Technology“. Es überwacht eine Vielzahl wichtiger Festplattenparameter, etwa die bereits genutzten Reserve-Sektoren. Wenn einige dieser Parameter stark von der Norm für diese Festplatte abweichen, ist das ein Zeichen für einen drohenden Defekt. Spätestens dann sollten Sie Ihre Daten auf eine andere Festplatte sichern.
„S.M.A.R.T.“-Fenster von Speedfan.
Vergrößern „S.M.A.R.T.“-Fenster von Speedfan.

Festplattendiagnose: Die S.M.A.R.T.-Werte der im PC vorhandenen Festplatten können Sie unkompliziert mit dem PC-WELT-Problemlöserpaket auslesen. Klicken Sie dazu auf „Gesundheit der Hardware überwachen“, um das Analyseprogramm Speedfan zu starten. Danach öffnen Sie die Registerkarte „S.M.A.R.T.“ und wählen aus der Ausklappliste neben „Festplatte“ eines der Laufwerke aus. Daraufhin sehen Sie im unteren Fensterteil eine Liste mit den unterschiedlichen S.M.A.R.T.-Parametern und den entsprechenden Werten.



Manchen dieser Parameterzeilen ist ein Symbol vorangestellt, etwa ein grünes „OK“. Dabei handelt es sich um die Parameter, die der Festplattenhersteller zur Bewertung der Gesundheit („Fitness“) oder Leistung als relevant gekennzeichnet hat. Ein grünes „OK“ signalisiert, dass der Wert in Ordnung ist. Ein gelbes Dreieck mit Ausrufezeichen informiert Sie darüber, dass der Wert sich einem riskanten Schwellenwert nähert. Und ein rotes Einfahrt-Verboten-Schild bedeutet, dass der Toleranzwert überschritten ist. Falls Sie ein gelbes oder rotes Symbol sehen, sollten Sie schnellstmöglich Ihre Daten von der sterbenden auf eine andere Festplatte sichern, um Datenverlust zu vermeiden.

Freitag den 30.09.2011 um 10:33 Uhr

von Christian Löbering

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