Windows Tipps & Tricks

System-Analyse mit der Zuverlässigkeitsüberwachung kontrollieren

Montag den 15.10.2012 um 09:34 Uhr

von Heinrich Puju

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© iStockphoto.com/acilo
Die Einschätzung, wie stabil der PC läuft, ist von subjektiven Erfahrungen geprägt.
Angefangen bei Verzögerungen in Anwendungen über echte Fehler bis hin zu Abstürzen von Programmen und Windows reicht die Palette. Wer jedoch genau wissen will, wie zuverlässig sein Rechner arbeitet und wie viele Probleme die Arbeit am PC tatsächlich behindern, der kann sich mit Windows Zuverlässigkeitsüberwachung informieren.

Diagramm generieren: Der kürzeste Weg zur Zuverlässigkeitsüberwachung führt über das Eingabefeld unten im Startmenü: Geben Sie ins Suchfeld perfmon /rel ein und bestätigen Sie dann mit einem Druck auf die Enter-Taste. Wenn eine Sicherheitsabfrage der Benutzerkontensteuerung erscheint, bestätigen Sie sie.

Nun wird die grafische Anzeige der Zuverlässigkeitsüberwachung in einem eigenen Fenster gestartet. In dem Diagramm, das eingeblendet wird, sehen Sie, welche Unregelmäßigkeiten in den letzten Tagen die Arbeit mit Windows beeinträchtigt haben. Um einen Überblick über einen längeren Zeitraum zu erhalten, können Sie bei Windows 7 die Einstellung „Anzeigen Tage“ mit einem Klick auf „Wochen“ umschalten und so die Statistik wochenweise zusammenfassen.

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In der oberen Hälfte des Diagramms lässt sich anhand der Kurve ablesen, wie stabil das System zum jeweiligen Zeitpunkt gearbeitet hat. Der Maximalwert beträgt 10, der Minimalwert 1. Unregelmäßigkeiten in der Zuverlässigkeit werden durch Einbrüche in der Kurve deutlich. Darunter kennzeichnen Symbole die Vorkommnisse: Unterschieden wird zwischen kritischen Ereignissen (x in rotem Kreis) und Warnungen (! in gelbem Dreieck). Außerdem gibt es noch Informationen (i in blauem Kreis), zu denen Aktualisierungen und Konfigurationen zählen.

Fehlersuche: Um zu erfahren, was die Ursache für den Einbruch ist, klicken Sie die entsprechende Zeitspanne im Diagramm an. Nun erscheinen darunter im Detailbereich die protokollierten Ereignisse mit einer kurzen Zusammenfassung. Etliche Einträge bieten in der Spalte „Aktion“ die Möglichkeit, nach einer Lösung zu suchen, die Microsoft zum markierten Problem bietet. Allerdings endet die Abfrage meist mit der Auskunft „Keine neuen Lösungen gefunden“.



Um sich selbst im Internet auf die Suche zu machen, klicken Sie in den Details der Zuverlässigkeitsüberwachung einen Eintrag doppelt an, um die technischen Details anzuzeigen. Diese sind mehr oder weniger ausführlich zu allen Einträgen vorhanden und nennen beispielsweise die Fehlercodes von Systemabstürzen und andere Informationen. Leider bringen die kryptischen Fehlercodes und Problemsignaturen bei der Internet-Recherche kaum brauchbare Ergebnisse.

Einen größeren Erfolg bei der Suche verspricht die Eingabe des Namens der fehlerhaften Anwendung gepaart mit technischen Details und einigen Worten zur Fehlfunktion, an die man sich erinnert. Mit den Suchergebnissen lassen sich dann nicht nur aktuelle Probleme lösen, sondern auch Fehler analysieren, die immer wieder auftreten und die Zuverlässigkeit des PCs nachhaltig und dauernd beeinflussen.

Montag den 15.10.2012 um 09:34 Uhr

von Heinrich Puju

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