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So schalten Sie Medienänderungen ab

08.06.2009 | 11:00 Uhr |

Microsofts Media Player 11 ergänzt Metadaten (Tags) in den Musikdateien der Medienbibliothek standardmäßig automatisch. Das kann erwünscht sein, um etwa fehlende Genre-Kategorien, Jahreszahlen, Albuminfos oder Covers via Internet zu erhalten. Es gibt aber auch gute Argumente, dies nicht zu wollen. Beispielsweise wollen Sie aus Datenschutzgründen Ihre Metadaten selbst pflegen, oder Sie möchten beim Synchronisierungs-Backup nicht ständig erschrecken, wie viele Audiodateien sich geändert haben.

Anforderung:

Fortgeschrittener

Zeitaufwand:

Mittel

Lösung:

Mit zwei Einstellungen unter „Extras, Optionen“ können Sie den Player von Datenänderungen abhalten: Die erste befindet sich auf der Registerkarte „Datenschutz“ und heißt „Musikdateien durch Medieninfoabruf ... aktualisieren“. Deaktivieren Sie diese Option. Als Zweites schalten Sie die Option „Ergänzende Informationen aus dem Internet abrufen“ unter „Medienbibliothek“ ab.

Wenn Sie einen Mehrbenutzer-PC verwalten, gibt es eine noch bessere Alternative: Die genannten Optionen werden dauerhaft deaktiviert. Sie sind dann ausgegraut und lassen sich im Player nicht mehr verändern Am einfachsten ist es, unseren Registry-Import pcwWMPPassiv.reg per Doppelklick einzulesen. Sie können aber auch in der Registry unter

diese Einstellung mit dem Dword-Eintrag „PreventMusicFileMetadataRetrieval“ und Wert „1“ definieren. Falls der Schlüssel „WindowsMediaPlayer“ noch nicht existiert, legen Sie ihn neu an. Wenn Sie diese Aktion unter Ihrem Admin-Konto durchführen, wird sie automatisch für andere Benutzerkonten übernommen.

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