Online-Speicher

GMX-Speicher als Netzlaufwerk verwenden

Dienstag den 27.09.2011 um 11:31 Uhr

von Stephan Mayer

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Dumm gelaufen: Man hat wichtige Dateien sorgfältig auf den USB-Sick fürs Büro kopiert, lässt diesen aber daheim liegen. Mit Online-Speichern geht es leichter und sicherer.
Das geht auch ohne Zusatz-Software samt „Cloud“-Speicherdienst im Internet – und sogar gratis, wenn man keine großen Datenmengen bewegen muss. Nämlich indem man die Dateien einfach auf ein Netzlaufwerk kopiert, das auch unterwegs via Internet-Browser zur Verfügung steht.
Öffnen Sie per Mausklick das „Mediencenter“.
Vergrößern Öffnen Sie per Mausklick das „Mediencenter“.

Möglich machen das so genannte Online-Festplatten mit WebDAV-Technik. Der E-Maildienst GMX bietet einen solchen Speicherplatz bereits mit den Gratis-Postfächern an. Allerdings da nur 1 GB, bei den Bezahlkonten 5 oder 10 GB.



So geht’s: Wenn Sie noch keinen E-Mail-Konto bei GMX haben, müssen Sie sich zunächst dort registrieren. Gehen Sie dazu auf die Internetseite GMX , klicken Sie im Anmeldekasten links auf „Kostenlos anmelden“, und folgen Sie dann den Anweisungen. Nach dem abschließenden Klick auf „Ich stimme zu. Jetzt E-Mail Konto anlegen“ ist Ihr Postfach schon bereit.

Auf Ihrer Postfach-Seite sehen Sie oben eine Leiste mit Symbolen. Das dritte von links ist das „Mediencenter“. Nach einem Klick darauf können Sie dort beliebige Verzeichnisse anlegen und dann Dateien hineinkopieren. Danach haben Sie von jedem PC per Internet-Browser Zugriff darauf.



Bequemer als das Befüllen und Verwalten per Internet-Browser ist es, wenn Sie das GMX-Mediencenter als Netzwerk-Laufwerk an Ihrem heimischen PC anmelden. Das geht bequem im Windows-Explorer. Den öffnen Sie etwa durch Rechtsklick auf das „Computer“- oder „Arbeitsplatz“-Symbol auf der Windows-Oberfläche und Klick auf „Öffnen“. Danach klicken Sie in der linken Explorer-Spalte wieder mit rechts auf „Netzwerk“ und wählen dann „Netzlaufwerk verbinden“. Den Laufwerksbuchstaben gibt Windows automatisch vor. In die Zeile darunter tippen Sie https://webdav.mc.gmx.net, setzen ein Häkchen bei „Verbindung mit anderen Anmeldeinformatio-nen herstellen“ und klicken auf „Fertigstellen“. Ins dann erscheinende Anmeldefenster geben Sie Ihre GMX-Adresse und das Passwort ein. Wenn Sie den Computer alleine benutzen, können Sie noch die Option „Anmeldedaten merken“ aktivieren. Nach einem abschließenden Klick auf „OK“ wird die Verbindung aufgebaut.

Dienstag den 27.09.2011 um 11:31 Uhr

von Stephan Mayer

Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (12)
  • -humi- 11:39 | 30.09.2011

    meine Handytans funktionieren einwandfrei... falls es mal geklaut werden würde- hat wohl keiner vor... die ganzen Kratzer und fehlenden Ecken gibts immer noch den Weg persönlich zur Bank

    Falls mein Führerschein wegkommt- war schonmal in Italien: man kann auch ohne gültigen Ausweis etc wieder nachhause- vorrübergehender Führerschein für I und in Ö auf die Polizei gegangen....
    und ja ich stand ohne Geld, Ausweis und Karte in Italien mit nen Auto, wo statt nen Schloss auf einmal ein Loch war...
    kam trotzdem nach Hause...und das ohne meine Daten ins Netz zu schleudern



    [U]Das aus deinen Tasten teilweise Dummfug kommt, hast du uns ja schonmal bewiesen:[/U]


    Zitat: greypanter
    Dieser Beitrag auf "Best of PC-Welt" fordert Widerspruch heraus: Ich arbeite mit Norton Internet Security 2011 (gibt's als GMX-Premiumkunde für 99 Cebt pro Monat) und erhalte täglich Updates. Trotz hoher Internet-Aktivität gab es nie Infektionen. Trotzdem mache ich täglich Datensicherung aller geänderten Anwendungsdateien. Diese Backup-Changed Dateien sammle ich auf 2 DVD+RWs und zusätzlich verschlüsselt auf dem GMX-Mediaspeicher, also bei GMX gesichert. Mit diesen erstelle ich zwei komplette Spiegelungen auf DVD+RW und gleiche Dateianzahl und -größe mit dem Original ab. Damit gehe ich sicher, dass die Backups OK sind und dass ich jeden Dateizustand wieder herstellen kann, der mir irgendwann zerstört oder unabsichtlich verändert wurde. Das Ganze dauert etwa 10 Minuten. Wer mehr wissen will, findet mich auf facebook.

    Zitat: greypanter
    [COLOR="Green"][SIZE="3"]Antwort: ... ist NICHT umsonst![/SIZE][/COLOR]
    Wussten Sie, dass viele Internetseiten keine Tracking-Cookies mehr schreiben, sondern versuchen, ihren Datenmüll in der Registry unterzubringen? Auch dieses Blog gehört zu diesen unangenehmen Gesellen. NIS löscht nicht nur die Tracking-Cookies, es verhindert auch das Verändern der Registry, wozu sonst kaum ein Virenkiller fähig ist.

    Zur Datensicherung nur so viel: Ich habe schon mehr kaputte Allocation Tables und Directories untersucht und gerettet, als Sie sich vorstellen können. Daher weiß ich, was man tun muss, um Datenverlust zuverlässig zu vermeiden.

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  • Falcon37 11:16 | 30.09.2011

    Sie werden im Urlaub ausgeraubt...

    Ist das Handy weg...

    Und wer die Handtasche klaut

    Nicht jeder führt so ein aufregendes Leben.

    Ich habe gerade wieder ein Überweisung am PC durchgeführt, verlief, so wie eigentlich immer, völlig problemlos.

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  • kalweit 11:10 | 30.09.2011

    [quote=greypanter;2487232]Die Tan-Generatorgeräte funktionieren auch miserabel und umständlich.

    Kann ich nicht behaupten. Bis jetzt könnte ich jede Transaktion innerhalb von 30 Sekunden durchführen.

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  • greypanter 00:33 | 30.09.2011

    Was ist sicher?

    Zum USB-Stick: Schon was von verlorenen Schlüsseln, Notebooks und Handys gehört? Über verlorene oder vergessene USB-Sticks redet ja keiner, auch nicht über unkompatible, alte PCs ...
    Zur Datenverschlüsselung: Schauen Sie doch mal bei winzip.de rein! Ich finde die Software prima und arbeite schon seit 25 Jahren mit der Batchversion. (PKZIP, PKUNZIP) Verschlüsselung wahlweise 128 oder 256 Bit, auf meinem PC superschnell. Kein Mensch wird sich die Mühe machen, meine 3000 Emails zu durchsuchen,um den Anhang zu finden und zu entschlüsseln welcher - möglicherweise - eine aktuelle Tanliste enthält.
    Zur Tan-Problematik: Dass immer mehr Banken zu Handytans übergehen, finde ich auch dumm. Ist das Handy weg, dauert es ewig, bis man wieder an sein Konto ran kommt. Und wer die Handtasche klaut, findet darin alles was er fürs Kontoabräumen braucht: Kontokarte, Handy und oft auch noch einen Zettel mit allen Passwörtern. Die Tan-Generatorgeräte funktionieren auch miserabel und umständlich.

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  • Hinti1 17:35 | 29.09.2011

    Zitat: greypanter
    gehen Sie zur nächsten Western Union Auszahlungsstelle, laden dort Ihre Kontodaten aus dem Emailpostfach, entschlüsseln die vorsorglich gespeicherte Kopie Ihrer Tanliste und überweisen den benötigten Betrag an die Auszahlungsstelle


    Ob das entschlüsseln nicht andere auch können wenn sie mal an die Datei rangekommen sind.
    Puh das wäre mir zu gefährlich sowas ins Netz zu lagern.
    Bin voll bei #7 dabei.

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