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Windows-Bootmanager mit Gratis-Tool verwalten

15.04.2015 | 09:31 Uhr |

Wie Sie den Windows-Bootmanger mit der Freeware Easybcd bequem verwalten, verraten wir Ihnen in diesem Tipp.

Haben Sie parallel zu Ihrem Windows-Haupt-System noch ein oder sogar mehrere weitere Betriebssysteme parallel installiert, dann kommen Sie nicht drum herum, auch den Bootmanager anzupassen. Der ist seit Windows XP in das Microsoft-System integriert und bietet Ihnen beim Hochfahren des Rechners die Möglichkeit, das Betriebssystem Ihrer Wahl zu starten. Meist ist ein System als Standard markiert, während ein Countdown die verbleibenden Sekunden herunter zählt und es dann startet. Möchten Sie allerdings Änderungen daran vornehmen oder beispielsweise alte Systemeinträge löschen, dann müssen Sie nicht komplexe Eingaben vornehmen. Das alles funktioniert mittlerweile ganz simpel mit einem kostenlosen Programm namens Easybcd direkt innerhalb von Windows.

So funktioniert Easybcd

Sobald die Installation des Tools abgeschlossen ist, starten Sie es als Administrator. Möchten Sie das Programm in deutscher Sprache nutzen, klicken Sie oben auf „Werkzeuge“ und wählen im Ausklappmenü „Auswahl Sprache“. Ein Klick auf „Momentane Einstellungen“ in der linken Navigation – und das Tool zeigt die bereits im Bootmanager konfigurierten Betriebssysteme an. Bevor Sie Änderungen vornehmen, sollten Sie den Ursprungszustand sichern, was sich über das linke Auswahlfeld „BCD Backup/Reparatur“ erledigen lässt: Geben Sie einfach den gewünschten Speicherpfad an und klicken Sie auf „Sichere Backup“.

Über „Start-Menü bearbeiten“ lässt sich dann Hand anlegen: Die Reihenfolge der Systeme lässt sich ändern, indem Sie eines mit der linken Maustaste markieren und dann auf „Hinauf“ oder „Hinunter“ klicken. Die Einträge lassen sich zudem auch umbenennen oder löschen. Die darunter aufgeführten „Zeitüberschreitungs-Optionen“ bieten Einstellungen, um beispielsweise die Wartezeit des Startmenüs in Sekunden zu definieren. Oder Sie schalten den Countdown ab, wenn Sie das zu startende Betriebssystem immer manuell auswählen wollen. Soll es hingegen keine Auswahlmöglichkeit geben, wählen Sie „Startmenü überspringen“. In diesem Fall lädt der Bootmanager immer das System, bei dem das Kästchen „Voreinstellung“ im oben Fensterbereich von Easybcd gesetzt ist. Sichern Sie Ihre Veränderungen über „Einstellungen speichern“.

Über den Navigationspunkt „Neuen Eintrag zufügen“ lassen sich weitere Betriebssysteme in die Auswahl einfügen, zum Beispiel Partitionen, auf denen eine andere Windows-Version oder Linux installiert ist. Über den Punkt „Erweiterte Einstellungen“ finden Sie unter anderem die Möglichkeit, Windows-Betriebssysteme ohne die „Datenausführungsverhinderung“ zu starten.

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