Windows

Bluescreen-Infos auslesen und analysieren

Donnerstag den 12.11.2009 um 11:00 Uhr

von Markus Pilzweger

Wenn Windows in eine massive Schieflage gerät, zeigt es einen Bluescreen an. Hier sehen Sie meist einen vielstelligen Fehler-Code im Hexadezimalsystem und weitere Infos zum mutmaßlichen Verursacher des Problems. Sie möchten diese nützlichen Angaben nicht umständlich per Hand notieren müssen.
Anforderung:
Fortgeschrittener
Zeitaufwand:
Mittel

Lösung:

Blue Screen View
Vergrößern Blue Screen View
© 2014

Die Freeware Blue Screen View liest alle vorhandenen Bluescreens aus dem Systemordner aus und zeigt die enthaltenen Infos wie Fehler-Code und monierte Datei in einer übersichtlichen Tabelle an. So können Sie dann, wenn Windows wieder läuft, den Fehlercode in Google eingeben und nach einer Lösung suchen. Blue Screen View läuft nur unter einem 32-Bit-Windows, 64-Bit-Systeme bleiben außen vor. Eine deutschsprachige Oberfläche erhalten Sie durch eine Sprachdatei von der Website des Tools, die Sie dann in den Programmordner von Blue Screen View kopieren müssen.

Voraussetzung für das Tool ist allerdings, dass Windows beim Auftreten des Fehlers ein kleines Speicherabbild erstellt hat. Unter Windows XP ist das standardmäßig der Fall, nicht aber unter Vista und Windows 7. Bei diesen beiden Versionen müssen Sie nach einem Neustart die Fehlerspeicherung ändern. Die betreffende Option finden Sie in der Systemsteuerung unter „System, Erweiterte Systemeinstellungen, Starten und Wiederherstellen, Einstellungen, Debuginformationen speichern“.

Donnerstag den 12.11.2009 um 11:00 Uhr

von Markus Pilzweger

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