Daten sichern & retten
Backups im Griff: Schutz mit Windows-Funktionen
Windows 7 und Vista Ultimate: In diesen Windows-Versionen sind alle drei Sicherungstypen enthalten. Grundlage ist die Systemwiederherstellung. Diese Funktion legt vor vielen Software-Installationen und -Aktualisierungen, mindestens aber einmal am Tag automatisch einen so genannten Wiederherstellungspunkt an. In dem werden veränderte Dateien im Vergleich zur letzten Sicherung gespeichert.
Über einen Wiederherstellungspunkt kann ein älterer Systemzustand oder eine alte Dateiversion jederzeit wiederhergestellt werden. Um Ihr Windows etwa nach einem Fehler auf den vorherigen Zustand zurückzusetzen, öffnen Sie das Windows-Startmenü, klicken dort auf „Zubehör, Systemprogramme, Systemwiederherstellung“ und folgen dann dem Assistenten. Im zweiten Fenster wählen Sie aus der Liste einen Wiederherstellungspunkt aus, der kurz vor Auftreten des Fehlers angelegt wurde, und klicken auf „Weiter“.
Um ein alte Version einer einzelnen Datei wiederherzustellen, klicken Sie sie im Windows-Explorer mit der rechten Maustaste an und wählen im neuen Menü „Vorgängerversionen wiederherstellen“. Im nächsten Fenster wählen Sie die Version aus, die Sie zurückhaben möchten, klicken auf „Kopieren“ und wählen einen Ordner aus, in den die Datei kopiert werden soll. Wenn Sie eine gelöschte Datei wiederstellen möchten, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das übergeordnete Verzeichnis und wählen „Vorgängerversionen wiederherstellen“.
Um ein komplettes Abbild des Systemlaufwerks zu machen, klicken Sie in der Systemsteuerung auf „Sichern und Wiederherstellen“ und dann links auf „Systemabbild erstellen“. Im nächsten Fenster wählen Sie den Speicherort und klicken auf „Weiter, Sicherung starten“.
Windows XP und kleine Vista-Editionen: Bei diesen Windows-Versionen fehlen die Funktionen zum Wiederherstellen älterer Dateiversionen und für die Sicherung des Laufwerksinhalts. Die Systemwiederherstellung ist jedoch wie in Windows 7 und Vista Ultimate enthalten und kann auf dem selben Weg aktiviert werden.
Argus Monitor diagnostiziert die Festplatten auf Hitzeentwicklung und Gesundheitszustand. Durch Überprüfung der SMART-Attribute kann das Tool sogar frühzeitig vor einem potenziellen Ausfall der Festplatte warnen. Zudem sind eine Lüfterkontrolle, Unterstützung für USB-Festplatten und Benchmark-Tests für Ihre Speichermedien im Funktionsumfang von Argus Monitor enthalten.
Einfach und sicher bringen Sie mit Backup4all Ihre wichtigen Daten auf einer anderen Festplatte oder einer CD unter und schreiben diese bei Bedarf wieder zurück.
Die Freeware CCleaner ist ein Cleaning-Tool, das Ihre Festplatte von unnötigem Datenmüll befreit.
Clonezilla unterstützt Sie beim Backup ganzer Partitionen oder vollständig installierter Systeme.
CrystalDiskInfo zeigt alle wichtigen technischen Daten wie etwa die Temperatur der Festplatte und signalisiert den Gesundheitszustand durch Ampelfarben. Voraussetzung ist, dass die Platte die S.M.A.R.T-Diagnosetechnik unterstützt.
Das kostenlose Defragmentierungstool bringt fragmentierte Dateien an einem Stück auf die Festplatte, so dass die Ladezeiten verringert werden. Sie sagen dem Programm einfach welche Festplatte es optimieren soll und das Programm unverzüglich zu Werke.
Drive Snapshot fertigt ein exaktes Abbild Ihrer Festplatte oder einer Partition in einer Datei an. Sie können sogar während des Prozesses weiterarbeiten.
GParted bietet alle Möglichkeiten eines Partitionsmanagers unter einer einheitlichen Oberfläche an. Dabei stützt sich das Tool auf die Programme Parted, Fdisk, NTFS-3g und Partimage. Dabei sind ebenfalls der Editor vi, das Testtool Testdisk, Terminal und der Midnight Commander.
Mit dem kostenlosen PC Suite Inspector erhalten Sie immer einen Überblick über den Zustand und die Funktionstüchtigkeit Ihrer Festplatten. Der PC Suite Inspector verspricht Ihre Daten dadurch präventiv abzusichern: das Warnsystem kann Sie laut Hersteller frühzeitig auf Überhitzungen und Lesefehler hinweisen und Ihnen somit helfen, diese zu unterbinden.



