Windows 7
Willkommens-Bildschirm für den Windows-Start ändern
Das Willkommensbild für den Anmeldebildschirm ist wahrscheinlich das Erste, was Sie jeden Tag von Windows zu sehen bekommen. So passen Sie den Startbildschirm ganz ohne Hilfsmittel an.
Wäre es nicht nett, wenn die erwartete Identifikation mit Passworteingabe in einem freundlicheren, persönlicheren Umfeld ablaufen würde? Kein Problem: Sie können den Bildschirm, mit dem Windows Sie beim Start begrüßt, ganz ohne Hilfsmittel anpassen.
Voraussetzungen: Zunächst sollten Sie dazu ein Bild in einem Seitenverhältnis speichern, das möglichst Ihrem Bildschirmformat entspricht. Am einfachsten geht dies vonstatten, wenn Sie das Foto mit einer Bildbearbeitung in der aktuellen Bildschirmauflösung des Displays speichern. Zwar passt Windows später das Bildformat des Anmeldebildes automatisch an die Größe des Bildschirms an, doch das kann im Resultat zu unschönen Verzerrungen führen. Unerlässlich aber ist es, dass Sie das Foto im JPEG-Bildformat (Erweiterung: .JPG) speichern, wobei die Dateigröße 256 Kilobyte nicht überschreiten darf. Dies erreichen Sie dadurch, dass Sie die Kompressionsrate beim Speichern im JPEG-Format mit Hilfe der Bildbearbeitung entsprechend anpassen.
Als Nächstes überprüfen Sie, ob der Ordner „Backgrounds“, in dem Sie Ihr neues Willkommensbild speichern müssen, von Windows angelegt wurde. Da sich der Ordner im geschützten Systembereich befindet, müssen Sie den Windows-Explorer im Administratormodus starten, um hier Unterordner anzulegen und Dateien zu speichern. Drücken Sie die Taste Strg zusammen mit der Umschalttaste und klicken Sie in der Taskleiste das Explorer-Symbol an. Die Sicherheitsabfrage der Benutzerkontensteuerung bestätigen Sie mit „Ja“.
Dateiordner: Wechseln Sie nun per Doppelklick in den Ordner „C: ➞ Windows ➞ System32 ➞ oobe“. Sofern im Ordner „oobe“ der Ordner „Info“ vorhanden ist, öffnen Sie ihn und dann seinen Unterordner „Backgrounds“ mit einem Doppelklick. Wahrscheinlich ist es für den Ordner „Info“ und seinen Unterordner „Backgrounds“ erforderlich, dass Sie diese Ordner jeweils mit einem Klick der rechten Maustaste und dem Befehl „Neu ➞ Ordner“ anlegen und dann mit Info und Backgrounds benennen. Nun kopieren Sie das Foto, das Sie für den Anmeldebildschirm vorgesehen haben, in den Ordner „Backgrounds“. Danach markieren Sie den Dateinamen des Bildes, betätigen die Funktionstaste F2 und überschreiben den Namen des Bildes mit Backgrounddefault. Die Dateierweiterung „.jpg“ dürfen Sie selbstverständlich nicht ändern. Mit Hilfe eines Klicks auf „Fortsetzen“ geben Sie dann den Dateizugriff frei, der sicherheitshalber nur Administratorenkonten zur Verfügung steht, um die Umbenennung auszuführen.
Registrierdatenbank: Damit Windows für den Anmeldebildschirm auf das gespeicherte Bild zugreift, müssen Sie nun noch eine Änderung in der Registrierdatenbank vornehmen. Drücken Sie gleichzeitig die Windows-Taste und die Taste R, tippen Sie ins Dialogfenster regedit ein und klicken Sie auf „OK“. Bestätigen Sie die Sicherheitsabfrage. Navigieren Sie danach zum Schlüssel „Background“, indem Sie die Navigationspfeile vor „HKEY_LOCAL_MACHINE ➞ SOFTWARE ➞ Microsoft ➞ Windows ➞ CurrentVersion ➞ Authentication ➞ LogonUI“ anklicken. Markieren Sie „Background“ per Mausklick. Wenn nun im rechten Bereich des Fensters der Wert „OEMBackground“ erscheint, klicken Sie ihn doppelt an, um ihn zu öffnen.
Sollte dieser Wert noch nicht vorhanden sein, klicken Sie auf „Bearbeiten ➞ Neu ➞ DWORD-Wert (32-Bit)“ und geben als Namen OEMBackground ein, bevor Sie mit einem Doppelklick auf das Symbol des Werts sein Dialogfenster öffnen. Geben Sie im geöffneten Dialogfenster als Wert 1 ein, um den Zugriff auf das gespeicherte Bild für den Anmeldebildschirm einzuschalten und bestätigen Sie mit „OK“. Daraufhin schließen Sie den Registrierungseditor mit Hilfe eines Klicks auf sein Schließkreuz. Die Änderung ist direkt aktiv. Sie können sich davon überzeugen, indem Sie den Anmeldebildschirm öffnen: Klicken Sie hierfür im Startmenü auf den Pfeil neben „Herunterfahren“ und dann auf „Sperren.“
6 Registry-Hacks für ein schnelleres Windows
6 Registry-Hacks für ein schnelleres Windows
Auf den folgenden Seiten stellen wir Ihnen 6 Registry-Hacks für Windows vor. Bevor Sie Änderungen in der Registry machen, sollten Sie im Artikel unsere "Wichtigen Hinweise" durchlesen. Dort erfahren Sie, wie Sie ein Backup der Registry anlegen und die Registry wiederherstellen können.
Auf den folgenden Seiten stellen wir Ihnen 6 Registry-Hacks für Windows vor. Bevor Sie Änderungen in der Registry machen, sollten Sie im Artikel unsere "Wichtigen Hinweise" durchlesen. Dort erfahren Sie, wie Sie ein Backup der Registry anlegen und die Registry wiederherstellen können.
Registry-Hack 1: Aero Peek beschleunigen (Windows 7 / Windows Vista)
Wenn Sie mit dem Mauszeiger auf den "Desktop anzeigen"-Button (rechts neben Uhrzeit) fahren, dann blendet Aero Peek nach 500ms alle aktuellen Fenster aus. Den Wert können Sie ändern.
Legen Sie im Registry-Editor unter HKEY_CURRENT_USER > Software > Microsoft > Windows > CurrentVersion > Explorer > Advanced den neuen DWORD (32-bit)-Wert "DesktopLivePreviewHoverTime" an. Anschließend klicken Sie doppelt darauf, wählen als Basis "Dezimal" aus und den gewünschten Millisekunden-Wert ein.
Nach dem Aus- und erneuten Einloggen gilt der neue Wert.
Wenn Sie mit dem Mauszeiger auf den "Desktop anzeigen"-Button (rechts neben Uhrzeit) fahren, dann blendet Aero Peek nach 500ms alle aktuellen Fenster aus. Den Wert können Sie ändern.
Legen Sie im Registry-Editor unter HKEY_CURRENT_USER > Software > Microsoft > Windows > CurrentVersion > Explorer > Advanced den neuen DWORD (32-bit)-Wert "DesktopLivePreviewHoverTime" an. Anschließend klicken Sie doppelt darauf, wählen als Basis "Dezimal" aus und den gewünschten Millisekunden-Wert ein.
Nach dem Aus- und erneuten Einloggen gilt der neue Wert.
Registry-Hack 2: Schnellere Taskbar-Vorschau (Windows 7 / Windows Vista)
Wird ein Taskbar-Eintrag mit dem Mauszeiger berührt, dann erscheint nach 400ms eine kleine Vorschau. Diesen Wert können Sie anpassen.
Legen Sie im Registry-Editor unter HKEY_CURRENT_USER > Software > Microsoft > Windows > CurrentVersion > Explorer > Advanced einen neuen DWORD (32-bit)-Wert mit der Bezeichnung "ExtendedUIHoverTime" an. Nun klicken Sie doppelt auf den Eintrag, wählen als Basis "Dezimal" aus und tragen dann gewünschten Wert in Millisekunden ein.
Nach dem Aus- und erneuten Einloggen gilt der neue Wert.
Wird ein Taskbar-Eintrag mit dem Mauszeiger berührt, dann erscheint nach 400ms eine kleine Vorschau. Diesen Wert können Sie anpassen.
Legen Sie im Registry-Editor unter HKEY_CURRENT_USER > Software > Microsoft > Windows > CurrentVersion > Explorer > Advanced einen neuen DWORD (32-bit)-Wert mit der Bezeichnung "ExtendedUIHoverTime" an. Nun klicken Sie doppelt auf den Eintrag, wählen als Basis "Dezimal" aus und tragen dann gewünschten Wert in Millisekunden ein.
Nach dem Aus- und erneuten Einloggen gilt der neue Wert.
Registry-Hack 3: Menüs schneller anzeigen (Windows 7 / Windows Vista)
Die Anzeige-Verzögerung von Menüs können Sie über einen Registry-Eintrag anpassen. Standardmäßig liegt der Wert bei 400ms.
Den passen Eintrag finden Sie im Registry-Editor unter HKEY_CURRENT_USER > Control Panel > Desktop. Klicken Sie doppelt auf den Eintrag "MenuShowDelay" und verändern Sie den Wert nach belieben.
Nach dem Aus- und erneuten Einloggen gilt der neue Wert.
Die Anzeige-Verzögerung von Menüs können Sie über einen Registry-Eintrag anpassen. Standardmäßig liegt der Wert bei 400ms.
Den passen Eintrag finden Sie im Registry-Editor unter HKEY_CURRENT_USER > Control Panel > Desktop. Klicken Sie doppelt auf den Eintrag "MenuShowDelay" und verändern Sie den Wert nach belieben.
Nach dem Aus- und erneuten Einloggen gilt der neue Wert.
Registry-Hack 4: Reboots verhindern (Windows 7 / Windows Vista)
Nach der Update-Installation fordert Windows fordert regelmäßig zu einem Neustart auf. Wenn man nicht am PC sitzt, läuft der Timer ab und es erfolgt ein Neustart. So unterbinden Sie diese Neustarts:
Rufen SIe im Registry-Editor den Eintrag HKEY_LOCAL_MACHINE > SOFTWARE > Policies > Microsoft > Windows auf und erstellen den neuen Schlüssel "WindowsUpdate". Öffnen Sie den Eintrag "WindowsUpdate" und legen darin den neuen DWORD (32-Bit)-Wert "NoAutoRebootWithLoggedOnUsers" an. Klicken Sie doppelt auf den neuen Eintrag und ändern Sie den Wert auf "1".
Nach dem Aus- und erneuten Einloggen gilt die neue Einstellung.
Nach der Update-Installation fordert Windows fordert regelmäßig zu einem Neustart auf. Wenn man nicht am PC sitzt, läuft der Timer ab und es erfolgt ein Neustart. So unterbinden Sie diese Neustarts:
Rufen SIe im Registry-Editor den Eintrag HKEY_LOCAL_MACHINE > SOFTWARE > Policies > Microsoft > Windows auf und erstellen den neuen Schlüssel "WindowsUpdate". Öffnen Sie den Eintrag "WindowsUpdate" und legen darin den neuen DWORD (32-Bit)-Wert "NoAutoRebootWithLoggedOnUsers" an. Klicken Sie doppelt auf den neuen Eintrag und ändern Sie den Wert auf "1".
Nach dem Aus- und erneuten Einloggen gilt die neue Einstellung.
Registry-Hack 5: Notification-Infos abschalten (Windows 7 / Windows Vista)
Hin und wieder poppen in der Taskbar von Windows 7/Windows Vista kleine Hinweisfenster auf. So schalten Sie sie ab:
Rufen Sie im Registry-Editor den Eintrag HKEY_CURRENT_USER > Software > Microsoft > Windows > CurrentVersion > Explorer > Advanced auf. Hier legen Sie nun den neuen D-WORD (32-Bit)-Wert "EnableBalloonTips" an. Anschließend klicken Sie doppelt auf den neuen Eintrag und ändern den Wert auf "0".
Nach dem Aus- und erneuten Einloggen gilt die neue Einstellung.
Hin und wieder poppen in der Taskbar von Windows 7/Windows Vista kleine Hinweisfenster auf. So schalten Sie sie ab:
Rufen Sie im Registry-Editor den Eintrag HKEY_CURRENT_USER > Software > Microsoft > Windows > CurrentVersion > Explorer > Advanced auf. Hier legen Sie nun den neuen D-WORD (32-Bit)-Wert "EnableBalloonTips" an. Anschließend klicken Sie doppelt auf den neuen Eintrag und ändern den Wert auf "0".
Nach dem Aus- und erneuten Einloggen gilt die neue Einstellung.
Registry-Hack 6. Windows XP schneller booten (Windows XP)
Das Booten unter Windows XP lässt sich mit einem Registry-Eintrag deutlich beschleunigen. Dazu rufen Sie im Registry-Editor den Eintrag HKEY_LOCAL_MACHINE > SYSTEM > CurrentControlSet > Control > ContentIndex und klicken dort doppelt auf den Eintrag "StartupDelay". Standardmäßig ist bei diesem Eintrag der Wert 480.000 eingetragen. Wählen Sie unter Basis den Eintrag "Dezimal" aus und tragen Sie dann den neuen Wert 40.000 ein.
Windows XP sollte nun deutlich schneller booten. Werte unter 40.000 bringen aber keine Vorteile mehr.
Das Booten unter Windows XP lässt sich mit einem Registry-Eintrag deutlich beschleunigen. Dazu rufen Sie im Registry-Editor den Eintrag HKEY_LOCAL_MACHINE > SYSTEM > CurrentControlSet > Control > ContentIndex und klicken dort doppelt auf den Eintrag "StartupDelay". Standardmäßig ist bei diesem Eintrag der Wert 480.000 eingetragen. Wählen Sie unter Basis den Eintrag "Dezimal" aus und tragen Sie dann den neuen Wert 40.000 ein.
Windows XP sollte nun deutlich schneller booten. Werte unter 40.000 bringen aber keine Vorteile mehr.
Noch mehr Registry-Tipps finden Sie in unserem Ratgeber
10 Registry-Hacks für mehr Macht über Windows 7








20.12.12
Warum denn einfach, wenn's kompliziert auch geht ...
PC-Welt hatte am 01.06.2012 den "Windows 7 Logon Background Changer" vorgestellt. Das Tool ist aber wohl zu simpel, da ist ein Eingriff in die Registry schon viel spektakulärer ...
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20.12.12
Eric March
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