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Tipps für die Benutzerkontensteuerung

15.04.2011 | 11:01 Uhr

Die Benutzerkontensteuerung von Windows ist komplexer als es den Anschein hat: Neben dem bekannten Schieberegler gibt es noch einige weitere Tipps zu beachten.

Ein- und Ausschalten: Häufiges Ein- und Ausschalten der Benutzerkontensteuerung in der Systemsteuerung unter den „Benutzerkonten“ ist nicht empfehlenswert. Neben generellen Sicherheitsbedenken spricht die Tatsache dagegen, dass die Windows-Komponente Datei- und Registrerungsdatenbank-Zugriffe virtualisiert. Das Ein und Ausschalten führt dazu, dass Daten in den „VirtualStore“ umgelenkt, im Aus-Zustand aber nicht mehr gefunden würden. Die Software wird lauffähig bleiben, aber durch wechselnde Einstellungen irritieren.
 
Drag & Drop: Nach der Rechteanhebung läuft ein Programm auf einem höheren Level als der Windows-Explorer und die übrige Software. Dadurch scheitert das sonst übliche Ziehen und Fallenlassen mit der Maus. Auf das Problem treffen Sie typischerweise direkt nach einer Installation, wenn die Software noch mit Administratorrechten läuft.
 
Lokale Richtlinien: Professional-, Enterprise- und Ultimate-Varianten von Windows Vista und 7 bieten in der „Lokalen Sicherheitsrichtlinie“ Secpol.msc zehn Feineinstellungen für die Benutzerkontensteuerung. Diese finden Sie unter „Lokale Richtlinien -> Sicherheitsoptionen“. Hier können Sie etwa für Administratorkonten die Benutzerkontensteuerungs- Abfrage abschalten. Fast alle Änderungen der Standardeinstellungen verringern die Sicherheit.
 
Risikostufen: Die Benutzerkontensteuerungs-Abfrage tritt in drei Varianten auf, die Sie am Schildsymbol leicht unterscheiden können: Bei Windows-eigenen Komponenten ist der Schild mit den Windows-Farben gemustert. Bei Programmen, deren Herausgeber sich durch eine interne Signatur ausweist, ist ein Fragezeichen im Schild. Genauer sollten Sie hinschauen, wenn das Textfeld orange ist und im Schild ein Ausrufezeichen steht: Diese Software ist nicht digital signiert.

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