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Safeguard und Steady State

14.04.2009 | 10:42 Uhr |

Zu den Neuerungen, mit denen Microsoft im nächsten Windows aufwartet, zählt die neue Sicherheitsoption Safeguard. Sie müssen aber nicht auf Microsoft warten: Rüsten Sie schon heute in XP oder Vista dieselben Möglichkeiten mit dem Tool Steady State nach.

Unter "Systemsteuerung, Benutzerkonten" bietet Windows 7 für eingeschränkte Konten die neue Sicherheitsoption "Turn on PC Safeguard" an. Safeguard lässt den eingeschränkten Benutzer zunächst ohne Beeinträchtigung arbeiten, verwirft aber alle Änderungen beim Abmelden. Das Schreibverbot gilt standardmäßig für die Systempartition, kann aber auf alle internen Partitionen ausgeweitet werden. Betroffene Benutzer können Daten daher nur auf externen Medien speichern. Gleich nach der Anmeldung erscheint ein entsprechender Hinweis.

Steady State ist funktional mit Safeguard vergleichbar
Vergrößern Steady State ist funktional mit Safeguard vergleichbar
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Sofern Microsoft Safeguard nicht weiter ausbaut, hat der XP/Vista-Anwender mit Steady State die gleichen Möglichkeiten. Das neue Safeguard und der schon in Vista eingebaute "Jugendschutz" bilden zusammen nämlich annähernd den Umfang dieses Microsoft-Tools. In Steady State entspricht die Option "Lock profile to prevent the user from making permanent changes" unter "User Settings, General" der Safeguard-Funktion. Steady State bietet zahlreiche weitere Schutzoptionen, es hat aber zwei Nachteile: Microsoft hat Steady State in allen wichtigen Weltsprachen umgesetzt, jedoch nicht in Deutsch. Ferner fordert die Bedienung etwas mehr Know-how als die der integrierten Vista/Windows-7-Funktionen. Bis ein mit Steady State eingerichteter Benutzer genau das darf und nicht darf, was Sie als Admin beabsichtigen, sind oft einige Kontenwechsel erforderlich.

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