29.04.2011, 11:01

Windows 7

Alte Drucker unter Windows 7 installieren

Wer ältere Drucker in Windows 7 zum Laufen bringen will, scheitert oft an inkompatibler Treibersoftware. Diese muss jedoch nicht immer vom Hersteller kommen.
Eines der meistgenannten Probleme beim Umstieg auf Windows 7 ist die Installation eines vorhandenen, schon etwas älteren Druckers. Die größten Probleme haben hier Nutzer der 64-Bit-Versionen von Windows 7. Denn viele Druckerhersteller entwickeln schon nach relativ kurzer Zeit keine aktuellen Treiber für neue Betriebssysteme mehr, sondern wollen dem Kunden lieber neue Geräte verkaufen.
Egal, ob Tintenstrahl- oder Lasergerät, Sie haben gute Karten, Ihren älteren Drucker trotzdem weiter nutzen zu können, wenn Sie beim Kauf des Gerätes seinerzeit etwas mehr Geld investiert haben. Denn nur die meist billigeren so genannten „GDI-Drucker“ sind völlig vom eigenen speziellen Treiber abhängig, weil sie einen Großteil der Rechenarbeit dem Betriebssystem überlassen. Im Gegensatz dazu lassen sich Drucker, die mit einer standardisierten Druckersprache wie „PCL“ oder „Postscript“ arbeiten, oft auch mit dem Treiber eines ähnlichen Geräts eines anderen Herstellers betreiben.
 
Die meisten PCL-Drucker, die sich heute noch im Einsatz befinden, dürften denselben PCL-Treiber benötigen, da sich hier bereits seit Mitte der 90er Jahre nichts Grundlegendes geändert hat. Zudem ist die aktuelle Version, PCL6, abwärtskompatibel. Auch bei Postscript ist die Sache relativ unkritisch: Seit 1998 gibt es Postscript 3.
Mit Postscript PDF-Datein erstellen: GPL Ghostscript
 
Wenn es für Ihren Drucker also keinen neuen Treiber vom Hersteller gibt, sehen Sie im Handbuch bei den technischen Daten nach, ob das Gerät einen der beiden Standards beherrscht. Falls ja, probieren Sie einfach den Treiber eines PCL- oder Postscript- Druckers von einem anderen Hersteller aus. Zur Druckereinrichtung kommen Sie bei Windows 7 durch Klicks auf „Windows- Symbol -> Geräte und Drucker -> Drucker hinzufügen -> Einen lokalen Drucker hinzufügen“. Nach Auswahl des Anschlusses und einem Klick auf „Weiter“ erscheint das Fenster, in dem sich Druckerhersteller und -modell auswählen lassen.
 
Achten Sie beim Druckermodell auf die Namenszusätze „PCL“ und „PS“. Bei einem PCL-Laserdrucker hilft zum Beispiel oft ein „Laserjet“-Treiber von PCL-Entwickler HP weiter. Unterschiede gibt es allerdings bei Druckqualität und Auflösung von Grafiken. Weitere Einschränkung: In der Regel lassen sich mit einem fremden Treiber nur die puren Druckfunktionen nutzen. Zusatzfunktionen wie Tintenstandsanzeige oder beidseitiger Druck bleiben oftmals außen vor, da hier die Hardware des Druckers individuell angesteuert werden muss.
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