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Befehlszeilen länger merken

10.12.2007 | 11:24 Uhr |

Die Cmd-Kommandozeile von Windows besitzt ein praktisches Kurzzeitgedächtnis. Wenn Sie einen Befehl eingetippt haben, können Sie diesen mit der Taste wiederholen und vor dem Ausführen auch noch ändern. Sobald Sie jedoch die Eingabeaufforderung schließen, ist die Erinnerung weg. Wir nennen eine weniger vergessliche Alternative.

Anforderung:

Fortgeschrittener

Zeitaufwand:

Mittel

Lösung:

Wenn Sie häufig bestimmte aufwendigere Kommandos benötigen, gehen Sie über „Start, Ausführen“. Hier können Sie ebenfalls Befehle absetzen, die dann in der Eingabeaufforderung landen. Das Feld „Ausführen“ nimmt Befehlszeilen mit bis zu 260 Zeichen Länge an und kann sich sogar nach einem Neustart noch daran erinnern. Klicken Sie neben dem Feld „Ausführen“ auf das Pfeil-Symbol, um eine Liste der letzten 26 eingetippten Kommandos zu erhalten.

Ein Beispiel: Mit

ping pcwelt.de

führt man einen Ping auf den Host von pcwelt.de aus. Wenn Sie den Befehl nochmals brauchen, können Sie ihn dort einfach auswählen. Das Standardverhalten des Ausführen-Dialogs eignet sich aber nicht für alle Befehle, da sich das Fenster der Eingabeaufforderung nach dem Ablauf des Kommandos sofort wieder schließt. Dagegen hilft ein weiterer Trick: Setzen Sie einfach „cmd /k“ vor den eigentlichen Befehl, damit das Fenster geöffnet bleibt. Geben Sie etwa

cmd /k ping pcwelt.de

unter „Start, Ausführen“ an. Dann sehen Sie die Ausgabe auch, nachdem die Aktion abgelaufen ist.

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