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Wie Bokeh-Effekte beim Fotografieren entstehen

28.03.2014 | 11:35 Uhr |

Als Bokeh bezeichnet man in der Fotografie die Art und Weise, wie ein Objektiv Spitzlichter wiedergibt, die im nicht-fokussierten Bildbereich auftreten.

Die Spitzlichter erscheinen in Fotos durch die Blende als sogenannte Zerstreuungskreise oder Beugungsscheibchen. Abhängig davon, wie bei einem Objektiv die sphärische Aberration (Lichtstrahlen fallen nicht auf demselben Punkt zusammen) korrigiert wurde, und abhängig von der Blendenform ist die Lichtscheibe gleichmäßig, eher in der Mitte oder erst hin zum Rand ausgeleuchtet.

Da Bokeh oft als künstlerisches Element in der Fotografie eingesetzt wird, ist die Unterscheidung zwischen „gutem“ und „schlechtem“ Bokeh rein subjektiv. Ein gleichmäßiges Bokeh ist jedoch vor allem für Makro-Objektive und gemäßigte Teleobjektive von Vorteil, da diese meist für Aufnahmen mit geringer Schärfentiefe verwendet werden.

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