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Welche Kamera eignet sich für welchen Nutzer?

20.11.2014 | 09:41 Uhr |

Kompaktkamera, Spiegelreflexkamera, spiegellose Systemkamera oder Smartphone - welches Gerät eignet sich für welchen Anwender und welche Situation am besten?

Wenn Sie das Optimum an Bildqualität wollen, sollten Sie zur spiegellosen Systemkamera oder zur Spiegelreflexkamera (DSLR) greifen. Diese Modelle haben die größten Sensoren, sind dadurch besonders lichtstark und produzieren am wenigsten Bildrauschen. Auch arbeiten beide Kameratypen sehr schnell und sind dank ihrer Wechselobjektive sehr flexibel. Spiegellose Modelle haben darüber hinaus den Vorteil, sehr kompakt zu sein. Allerdings kosten sie oft das Doppelte einer „normalen“ Spiegelreflexkamera, die es bereits ab 400 Euro mit Kit-Objektiv zu kaufen gibt.

Wollen Sie nicht so viel Geld ausgeben und suchen Sie eine möglichst kleine Kamera, sollten Sie sich für eine Kompaktkamera entscheiden. Zwar kann die Bildqualität aufgrund des kleinen Sensors nicht mit der einer DSLR oder einer Spiegellosen mithalten. Wenn Sie sich jedoch mit gutem Mittelmaß im kompakten Gehäuse zufriedengeben, werden Sie hier schnell fündig. Zudem sind Kompaktkameras Universaltalente, vor allem, wenn Sie ein Modell mit hohem Zoomfaktor nehmen. Dann können Sie sowohl Weitwinkelaufnahmen anfertigen, aber auch Motive nahe heranzoomen. Und: Gute Kompaktkameras beginnen preislich schon bei 150 Euro.

Die vermutlich neueste Art der Fotografie ist die Smartphone-Fotografie. Bestanden vor einigen Jahren die Bilder, die ein Handy fabriziert hat, noch in erster Linie aus bunten Klötzchen, haben sich die verbauten Kameraelemente wie Sensoren und Objektive in den Smartphones deutlich verbessert. Das hat zur Folge, dass Fotografieren mit dem Smartphone so beliebt ist wie nie, was vor allem die Hersteller von Kompaktkameras spüren – die Absatzzahlen sinken stetig.

Neben der verbesserten Bildqualität spricht auch die Tatsache, dass man das Smartphone immer dabei hat, für die „mobile Fotografie“. Mit dem Smartphone haben Sie also schnell mal einen Schnappschuss festgehalten. Außerdem bieten viele Smartphones mittlerweile Funktionen, die man auch bei „richtigen“ Kameras findet, etwa Motivprogramme, eine Belichtungskorrektur, einen HDR-Modus oder einen Bildstabilisator. Der Nachteil der Smartphone-Kameras: Die Bildsensoren sind sehr klein und neigen schon allein deswegen zu Bildrauschen bei wenig Licht. Einen ausführlichen Vergleichstest zwischen Kompaktkamera und Smartphone finden Sie im Artikel Digitalkamera gegen Smartphone .

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