17.11.2011, 10:35

Thorsten Eggeling

Internet ohne DSL

Welche Alternativen gibt es zu klassischem DSL?

Auch ohne klassisches DSL kann man schnell und günstig im Web surfen. ©iStockphoto.com/Leggnet

Schnelles Internet nur mit DSL? Falsch - denn mit UMTS, LTE und Kabel-DSL stehen sinnvolle Alternativen zum Klassiker bereit. Wir verraten, wann sich der Umstieg lohnt.
Es muss nicht immer klassisches DSL sein. Wenn Sie in einer städtischen Region wohnen, haben Sie vielleicht einen Anschluss für Kabelfernsehen. Über das TV-Kabel sind wesentlich höhere Datenraten selbst über große Entfernungen hinweg zu erzielen. So bietet etwa Kabel Deutschland eine Bandbreite von bis zu 100 MBit/s an, die in der Realität nicht ganz, aber annähernd erreicht wird. Inklusive Telefon-Flatrate verlangt Kabel Deutschland dafür zurzeit 39,90 Euro monatlich. Einen Anschluss mit 32 MBit/s gibt es für 29,90 Euro im Monat. Ob Ihr Kabelanschluss internettauglich ist, erfahren Sie entweder auf der Internetseite Ihres Kabelanbieters oder durch einen kurzen Anruf bei seiner Hotline.

In ländlichen Regionen ist ein Kabelanschluss häufig nicht verfügbar. Wer hier nur einen DSL-Anschluss mit 1 MBit/s nutzen kann, sollte sich den Umstieg auf UMTS (Universal Mobile Telecommunications System) überlegen. Ob das Gebiet, in dem Sie wohnen, mit UMTS versorgt ist, erfahren Sie beispielsweise auf dieser Webseite.
LTE - Das neue mobile Internet für Deutschland

Mit UMTS können Sie theoretisch eine Verbindungsgeschwindigkeit von 3,6 MBit/s, in einigen wenigen Gegenden sogar theoretisch 7,2 MBit/s erreichen. In der Praxis liegt die Datenrate je nach Auslastung bei etwa 1 bis 2 MBit/s beziehungsweise 4 bis 5 MBit/s. UMTS-Angebote gibt es bei den bekannten Anbietern wie Telekom, Vodafone oder O2. Die Kosten, die dabei anfallen können, sind so vielfältig wie die Mobiltarife dieser Anbieter. Der Einsteigerpreis liegt inklusive der erforderlichen Hardware bei etwa 10 Euro pro Monat. Die Daten-Flatrates bieten allerdings meist nur ein begrenztes Volumen. Aufgrund der beschränkten Kapazität beim Mobilfunk wird das Tempo nach einem bestimmten Datenvolumenverbrauch – etwa bei 1, 5 oder 10 GB im Monat – auf Analogmodem-Niveau (64 KBit/s) gedrosselt. Für Anwender, die nur Internetseiten aufrufen und ab und zu E-Mails verschicken, dürfte diese Volumenbegrenzung aber keine Rolle spielen.

Eine weitere Alternative für den ländlichen Raum ist der inoffizielle UMTS-Nachfolger LTE (Long Term Evolution). Theoretisch ist ein Durchsatz von bis zu 50 MBit/s und mehr möglich. In der Praxis liegt die erreichbare Download-Rate aber meist unter 10 MBit/s. Immerhin bleibt dieser Wert dann konstant, auch wenn man sich weiter vom Sendemast entfernt. LTE wird zurzeit von Vodafone und der Telekom ab etwa 20 Euro pro Monat angeboten. Bei diesen Anbietern erfahren Sie auch, ob LTE in Ihrer Gegend schon verfügbar ist. Ähnlich wie bei UMTS ist das Download-Volumen begrenzt, beispielsweise auf 5 GB. Danach wird die Geschwindigkeit gedrosselt.
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