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Kostenloser Kinder- und Jugendschutz mit Family Safety

27.06.2013 | 14:36 Uhr |

Wer bestimmte Internetseiten blockieren möchte, etwa weil der PC auch von Kindern benutzt wird, kann das mit allen gängigen Internet-Sicherheitspaketen erledigen. Doch sind diese Programme mit ihren jährlichen Gebühren mitunter ganz schön teuer.

Die Software Bitdefender Internet Security, schlägt beispielsweise mit satten 50 Euro pro Jahr für einen PC zu Buche.

Es geht aber auch kostenlos: Der Webfilter Family Safety von Microsoft bietet eine sehr rigide Schutzvorrichtung, die sich aber um beliebige Websites erweitern lässt. Der Clou bei diesem Programm: Der Filter lässt sich über eine Website einstellen, und die Kinder können per Mail um das Freischalten einer Site erbitten.

Wer seine Windows-Konten mit dem Website-Filter Family Safety schützt, kann über eine zentrale Internetseite einstellen und gegebenenfalls anpassen, welcher PC-Benutzer in seinem Windows-Konto welche Webseiten besuchen darf.
Vergrößern Wer seine Windows-Konten mit dem Website-Filter Family Safety schützt, kann über eine zentrale Internetseite einstellen und gegebenenfalls anpassen, welcher PC-Benutzer in seinem Windows-Konto welche Webseiten besuchen darf.

Versucht also der Nachwuchs, eine gesperrte Internetseite zu öffnen, zeigt das Tool statt der Seite einen Button an, über den sich die Erlaubnisanfrage per Mail senden lässt. Der Webfilter lässt sich mit allen gängigen Internet-Browsern – Internet Explorer, Firefox, Chrome, Opera, Safari – nutzen.

Sicher surfen mit den richtigen Tools

Und so richten Sie Family Safety auf Ihrem PC ein: Erstellen Sie ein Benutzerkonto ohne Adminrechte (XP: „Systemsteuerung ➞ Benutzerkonten ➞ Neues Konto erstellen“, Vista: 7: „Systemsteuerung ➞ Benutzerkonten und Jugendschutz ➞ Benutzerkonten hinzufügen“). Installieren Sie dann Family Safety. Das muss in Ihrem Konto mit Adminrechten stattfinden. Beim ersten Start des Programms führt Sie ein Assistent durch die Konfiguration, bei der Sie sich mit einer Live-ID von Microsoft (ehemals Hotmail-Adresse, heute Outlook.com-Adresse) anmelden. Geben Sie das zu schützende Windows-Konto an, und ordnen Sie ihm einen „Family Safety“-Namen zu. Der Assistent schlägt automatisch den Namen des Benutzerkontos vor. Klicken Sie auf „Speichern“. Nun ist für das Konto der Webfilter Modus „Standard“ aktiv. Zudem schreibt das Tool einen Bericht über alle besuchten Websites.

Zur Konfiguration des Tools im Internet kommen Sie jederzeit über das Programmsymbol im Infobereich oder über http://familysafety.live.com . Dort stellen Sie noch über „Kontenname ➞ Einstellungen bearbeiten ➞ Webfilterung“ den Filter auf die gewünschte Schutzstufe.

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