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Was können WLAN-Karten für Digitalkameras?

18.09.2015 | 14:34 Uhr |

Wer WLAN per Karte nachrüsten möchte, muss sich zwischen Eyefi, FlashAir und Wifi SD entscheiden. Hier die Unterschiede.

Für Digitalkameras ohne eingebautes WLAN-Modul gibt es die Möglichkeit, die Funktion über eine spezielle SD-Karte nachzurüsten. Diese bietet wie gewohnt Speicherplatz, ist aber zudem mit einem WLAN-Modul ausgestattet, über das sich die Bilder direkt auf das Smartphone oder den PC übertragen lassen. Derzeit gibt es vor allem drei bekannte Modelle solcher WLAN-Karten.

Eyefi-Karten: Sie sind derzeit mit 8 oder 16 GB (Mobi) beziehungsweise 32 GB (Mobi Pro) erhältlich und unterstützen den schnellen IEEE-802.11b/g/n-Standard mit 2,4 GHz. Preislich liegen sie bei 20 Euro (Mobi mit 8 GB) beziehungsweise 80 Euro (Mobi Pro mit 32 GB) , darin ist eine zeitlich begrenzte Nutzung der Eyefi-Cloud enthalten. Die Eyefi-Karte erstellt ein eigenes WLAN mit dem Mobilgerät. Zur Verbindung müssen Sie nur einen Code eintippen, der auf der Packung aufgedruckt ist. RAW-Dateien lassen sich nur mit der Eyefi Mobi Pro übertragen, JPGs unterstützen beide Kartenmodelle.

Was bringt WLAN für die Digitalkamera?

Toshiba Flash Air: Auch dabei handelt es sich um eine SD-Karte mit bis zu 32 GB Kapazität. Mit Preisen um die 40 Euro für die 32-GB-Ausführung ist sie um einiges günstiger als Eyefi, hat aber keine Cloud-Anbindung. Dafür unterstützen aber alle Flash-Air-Modelle JPG-, MPG- und RAW-Dateien.

Transcend Wifi SD: Sie ist die neueste WLAN-Karte auf dem Markt, auch bis 32 GB erhältlich und unterstützt die Dateiformate RAW, JPG, PNG sowie BMP – bei einem Straßenpreis von etwa 50 Euro für die 32-GB-Ausführung. Ihr Nachteil: Sie beherrscht keinen automatischen Datentransfer, Sie müssen die Übertragung also immer manuell anstoßen.

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