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Was ist eigentlich eine Mod?

30.10.2015 | 17:00 Uhr |

Bei vielen aktuellen Spielen stellt sich mittlerweile die Frage, wie es um den Mod-Support steht. Doch was ist eigentlich eine Mod?

Mod ist die gängige Abkürzung für Modifikation und bezeichnet Inhalte, die den Inhalt eines Spiels oder Programms verändern oder erweitern. Die Entwicklung erfolgt in der Regel von privaten Programmierern, die ihre Mods üblicherweise kostenlos zur Verfügung stellen. Mittlerweile hat sich auch ein freiwilliges Spendensystem etabliert, um die Entwickler in ihrer Arbeit zu unterstützen.

Als Mod lassen sich bereits kleine Änderungen wie ein überarbeitetes Spielmenü oder auch eine komplette Umwandlung des Spiels bezeichnen. Für das Installieren der Mods ist fast immer das Hauptspiel notwendig.

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Inzwischen unterstützen Spieleentwickler auch die Arbeit der Modder, indem sie sogenannte Software Development Kits (SDKs) der Spiel-Engines kostenfrei bereitstellen. Allerdings gibt es auch Entwicklerstudios, die das Modding ihrer Spiele unterbinden möchten, um beispielsweise ähnliche Inhalte und Erweiterungen selbst kostenpflichtig anzubieten.

Manchmal schaffen es Mods auch zu eigenen Spielen, sogenannten Standalone-Mods. Bekanntestes Beispiel dafür ist das Spiel Counterstrike. Ursprünglich handelte es sich dabei um eine Erweiterung von Half-Life, bei der zwei Teams gegeneinander kämpfen. Mittlerweile ist es eines der beliebtesten Multiplayer-Spiele auf der Welt und auch ohne das Hauptspiel (Half-Life) spielbar.

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Besonders häufig sind Grafik-Mods, die Spiele selbst noch nach Jahren mit besseren Lichteffekten, hochauflösenden Texturen und anderen Grafiktechniken versehen.

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