30.10.2013, 14:33

Stephan Mayer

WLAN

WLAN im ganzen Haus

Der Datendurchsatz-Verlust kann schon bei geringer Entfernung zum Access Point erheblich sein. ©iStockphoto.com/Ronen

Bereits bei nur einem Zimmer Abstand zum Access Point sind schon gravierende Datendurchsatz-Verluste per WLAN gegenüber dem Standort im gleichen Zimmer spürbar. Noch drastischer sind die Performance-Einbrüche, wenn mehrere Geräte denselben Access Point für den Zugang zum Netzwerk nutzen. Das Problem mit dem verringerten Datendurchsatz bei größerem Abstand zum Access Point können Sie recht preiswert lösen.

So geht’s:

In nahezu jedem Haushalt mit ambitionierten Internetnutzern ist schon mal nach einem Providerwechsel ein Router übriggeblieben. Den versetzt man laut Handbuch (die meisten Hersteller halten die Handbücher ihrer Geräte im Internet zum Download bereit) in den Auslieferungszustand zurück, schließt einen PC direkt an den Router an, richtet eine IP-Adresse aus dem aktiven LAN ein, schaltet nach Handbuch den DHCP-Server ab und schließt ihn – und den PC – dann ans Netzwerk an.
Drücken Sie die Windows-Taste, tippen Sie cmd ein, und drücken Sie die Enter-Taste. In das Fenster geben Sie nun ping <router. ip.adre.sse> ein und bestätigen den Befehl mit Enter. Wenn nun als Antwort kurz nacheinander vier Zeilen mit einer Zeitangabe erscheinen, ist alles in Ordnung. Lesen Sie jedoch „Zielhost nicht erreichbar“, haben Sie einen Fehler bei der IP-Adresse gemacht. Jetzt können Sie die WLAN-Einstellungen vornehmen und Passphrase und Verschlüsselungsart festlegen. Damit haben Sie einen (weiteren) WLAN-Zugang in Ihrer Wohnung eingerichtet.
Dieser Tipp kann übrigens beim Providerwechsel bares Geld sparen: Router ohne WLAN gibt’s bei den meisten Anbietern als Zugabe, für Geräte mit WLAN muss man meist einen Aufpreis berappen: Den kann man sich sparen, wenn man ein WLAN-fähiges Gerät übrig hat. Noch ein Hinweis: Die meisten Router lassen sich auch als WLAN-Repeater betreiben. Doch in diesem Modus senkt man die im WLAN zur Verfügung stehende Gesamtbandbreite. Besser ist es deshalb, die beiden Geräte als eigene WLANs fungieren zu lassen: Sie können dann mehr Geräte ohne Performance- Einbußen ans WLAN anschließen. Dies gilt allerdings nicht für Gegenden, in denen sich die WLANs derart „stapeln“, dass man sich um freie Sendekanäle schlägt.
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