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Man-in-the-Middle-Attacke bei WLAN-Hotspots

22.07.2008 | 10:27 Uhr |

Öffentliche WLAN-Hotspots sind mittlerweile weit verbreitet. Das ist zwar praktisch, aber nicht ganz risikolos.

Über Öffentliche WLAN-Hotspots lässt sich in vielen Cafés kabellos mit dem eigenen Notebook surfen. Doch hier kann der Spion am Nachbartisch über eine Man-in-the-Middle-Attacke Ihre Daten mitlesen. Denn er hat sich in die Verbindung zwischen Ihrem Notebook und dem Access Point eingeklinkt.

Gegenmittel
1. Nutzen Sie ein zweites Mailkonto: Bei öffentlichen WLANs sollten Sie nach Möglichkeit keine sensiblen Daten wie Passwörter und Kreditkartennummer eingeben. Um trotzdem neue Mails checken zu können, richten Sie sich ein zweites Mailkonto ein, etwa bei einem Freemailer wie Gmx.de, Web.de oder Google.de, und aktivieren Sie bei Ihrem Hauptmailkonto eine Weiterleitung auf diese Adresse. Sollte jemand im WLAN mitloggen, bekommt er nur das Passwort des zweiten Mailkontos, das Sie jederzeit löschen können. Er kann damit nicht auf Ihr Haupt-Mailkonto zugreifen, etwa um ältere Mails zu lesen oder unter Ihrem Namen Mails zu verschicken.
2. Mit VPN-Software surfen: Mit einer VPN-Verbindung (Virtual Private Network) bauen Sie eine gesicherte Verbindung auf. Angriffe darauf sind unwahrscheinlich. Kostenlos geht das mit der englischsprachigen Software Hotspot Shield . Der Anbieter stellt auch den nötigen VPN-Server gratis bereit. Die Handhabung ist ganz einfach.

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