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Ungültige Einträge in der Pfad-Variablen finden

16.01.2004 | 11:58 Uhr |

Programme, deren Speicherort in der Umgebungsvariablen "%PATH%" enthalten ist, lassen sich in der Eingabeaufforderung von jedem beliebigen Verzeichnis aus aufrufen. Wer häufig damit arbeitet, für den ist die Variable eine unverzichtbare Hilfe. Auch einige Software-Pakete, beispielsweise Entwicklungsumgebungen, tragen ihre Verzeichnisse bei der Installation in diesem Pfad ein. Aber nicht immer entfernen die De-Installations-Routinen die Einträge auch wieder selbständig. Zurück bleiben dann Verweise auf längst gelöschte Verzeichnisse. PC-WELT zeigt Ihnen, wie Sie die Pfad-Variable schnell auf obsolete Einträge überprüfen können.

Anforderung

Fortgeschrittener

Zeitaufwand

Mittel

Problem:

Programme, deren Speicherort in der Umgebungsvariablen "%PATH%" enthalten ist, lassen sich in der Eingabeaufforderung von jedem beliebigen Verzeichnis aus aufrufen. Wer häufig damit arbeitet, für den ist die Variable eine unverzichtbare Hilfe. Auch einige Software-Pakete, beispielsweise Entwicklungsumgebungen, tragen ihre Verzeichnisse bei der Installation in diesem Pfad ein. Aber nicht immer entfernen die De-Installations-Routinen die Einträge auch wieder selbständig. Zurück bleiben dann Verweise auf längst gelöschte Verzeichnisse.

Lösung:

Wenn Sie die Pfad-Variable schnell auf obsolete Einträge überprüfen möchten, nutzen Sie unser J-Script PCWPATH.JS . Es setzt keine Installation voraus und lässt sich aus jedem Verzeichnis heraus per Doppelklick starten.

Das Script liest alle Einträge der Umgebungsvariablen "%PATH%" aus und überprüft, ob die dort angegebenen Ordner existieren. Es gibt anschließend alle Pfad-Einträge aus, für die es kein Verzeichnis auf der Festplatte gibt. Das Entfernen der so gefundenen überflüssigen Einträge erledigen Sie dann manuell.

Windows 95/98: Bei den auf DOS basierenden Windows-Systemen editieren Sie die AUTOEXEC.BAT mit einem Text-Editor. Entfernen Sie aus der Angabe "PATH=" die Verweise auf nicht bestehende Ordner.

WindowsME: Zwar basiert ME auch auf DOS, aber Microsoft hat sich mit ME vom puren DOS-Modus verabschiedet und die beim Systemstart abgearbeitete AUTOEXEC.BAT in Rente geschickt. Um die Variable "%PATH%" zu editieren, rufen Sie unter "Start, Ausführen" das Programm MSCONFIG.EXE auf und gehen dort auf die Registerkarte "Umgebung". Markieren Sie den Eintrag "Path", und klicken Sie auf die Schaltfläche "Bearbeiten".

Windows NT 4, 2000 und XP: Gehen Sie in die "Systemsteuerung" und dort auf "System". Bei NT 4 wechseln Sie hier zur Registerkarte "Umgebung", wo Sie in der oberen Liste die Systemvariable "Path" auswählen und anschließend deren Wert bearbeiten können. Unter 2000/XP gehen Sie ebenfalls auf "Systemsteuerung, System", dann aber auf "Erweitert, Umgebungsvariablen". In der oberen Liste sehen Sie die benutzerspezifischen Umgebungsvariablen, während unten die für alle Benutzer gültigen Variablen zu finden sind. Einen "Path" gibt es meist in beiden Kategorien. Mit einem Doppelklick können Sie die Einträge bearbeiten.

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