Ein ungewolltes Hochfahren liegt meistes an der angeschlossenen Peripherie. ©iStockphoto.com/imagefactory-studio
Der Ruhezustand ist eine praktische und schnelle Art den PC an- und auszuschalten. Oft kommt es jedoch vor, dass der PC von ganz alleine startet. Wir verraten, woran das liegt.
Der Ruhezustand kann als "leichter Schlaf" des PCs bezeichnet werden. So fährt er innerhalb wenigen Sekunden herunter und ist auch schnell wieder zur Stelle, wenn man ihn braucht. Als Nebeneffekt ist er dadurch aber auch leicht zu wecken, sodass man am frühen Morgen oft einen hochgefahrenen Rechner vorfindet. Aber woran liegt das genau - und kann man das verhindern?
Oft ist der Übeltäter ein externes Gerät, das Windows geweckt hat. Dabei kann es sich um die Maus handeln, die unabsichtlich bewegt wurde, oder um die Tastatur, bei der versehentlich eine Taste gedrückt wurde. Über die Eingabeaufforderung können Sie Geräte mit Weckberechtigung ermitteln und ihre Reaktivierung ausschalten.
Ruhestörer finden: Öffnen Sie das Startmenü und geben Sie ins Suchfeld cmd ein. Klicken Sie dann darüber im Menü „cmd“ mit der rechten Maustaste an, im Menü auf „Als Administrator ausführen“ und bestätigen Sie die Sicherheitsabfrage der Benutzerkontensteuerung. Im geöffneten Fenster der Eingabeaufforderung geben Sie jetzt
powercfg /devicequery wake_armed
ein und bestätigen per Enter-Taste. Nun werden alle Geräte gelistet, die Windows wecken können. Das gibt Ihnen eine gute Übersicht darüber, wer der Störenfried sein könnte, und seine Weckfunktion lässt sich deaktivieren. Da Sie seinen genauen Namen brauchen, um ihn auszuschalten, klicken Sie zunächst mit der rechten Maustaste ins Fenster der Eingabeaufforderung und im Menü auf „Markieren“. Dann markieren Sie mit gedrückter Maustaste den Namen des Geräts, das Sie in Zukunft daran hindern möchten, Windows aus dem Ruhezustand zu holen. Mit einem Klick der rechten Maustaste kopieren Sie die markierten Zeichen in die Zwischenablage.
Geben Sie danach im Fenster der Eingabeaufforderung den Befehl
powercfg /devicedisablewake
und ein Leerzeichen ein. Daraufhin klicken Sie mit der rechten Maustaste in das Fenster der Eingabeaufforderung und wählen „Einfügen“, um den Namen des Geräts zu ergänzen, zum Beispiel
powercfg /devicedis ablewake „Logitech HID-Compliant Cordless Mouse (002)“
Anschließend betätigen Sie die Enter-Taste, um die Aktion abzuschließen und das genannte Gerät für den Aufweckprozess zu deaktivieren. Im vorliegenden Beispiel können Sie nach dem Ausschalten der Reaktivierung die Maus im Ruhezustand schubsen, drücken und beiseite räumen, ohne dass Windows auf deren Bewegung oder einen Maustastendruck hin anspringt.
Umgekehrt ist es selbstverständlich auch interessant, welche Geräte sich für eine Reaktivierung des Ruhezustands eignen. Diese Liste bekommen Sie angezeigt, wenn Sie
powercfg /devicequery wake_programmable
eingeben und mit der Enter-Taste bestätigen. Um eines der gelisteten Geräte für die Reaktivierung einzuschalten, kopieren Sie – wie oben gezeigt– den Gerätenamen, geben dann
powercfg /deviceen ablewake „Gerät“
ein und bestätigen mit der Enter-Taste, wobei Sie die Variable Gerät selbstverständlich durch den Gerätenamen ersetzen.
Tipp: Wenn Sie sicher sind, dass das ungewollte Starten Ihres PCs nicht mit der Peripherie zusammenhängt, lohnt sich ein Blick auf die installierten Sicherheitsprogramme. Denn deren Updates können den PC leicht aus dem Ruhezustand aufwecken. Eine Änderung in den entsprechenden Updateroutinen des Programmes sollte das Problem lösen.
Zwar stellen auch Windows 7 und 8 einen FTP-Client zur Verfügung, der aber nur bei guten Kenntnissen der Kommandozeile einzusetzen ist. Hier können unsere Admin-Tools helfen.
Zwar stellen auch Windows 7 und 8 einen FTP-Client zur Verfügung, der aber nur bei guten Kenntnissen der Kommandozeile einzusetzen ist. Hier können unsere Admin-Tools helfen.
Die Software bietet die Einrichtung des Bonjour-Protokolls an – in der Windows-Welt kommt es eher selten zum Einsatz, so dass dieser Schritt entfallen kann.
Die Software importiert bereits in anderen Programmen (hier FileZilla) vorhandene FTP-Sites automatisch. Auch das Mac „Look and Feel“ der Anwendung ist hier sehr schön zu sehen.
Neben den Google-Dokumenten kann die Cyberduck-Anwendung auch mit dem Cloud-Speicher von Amazon umgehen und diesen nahtlos integrieren.
Die kleine und sehr nützliche Software „WhatInStartup“ verschafft dem Administrator einen schnellen Überblick darüber, welche Programme auf einem Windows-Rechner automatisch zur Aufführung kommen.
Wo wird das entsprechende Programm im System gestartet? Die Anwendung „WhatInStartup“ kann automatisch zum Ursprung – hier ist es die Registry – führen, wo dann weitere Maßnahmen erfolgen können.
Die Anwendung kann auch auf externe Windows-Instanzen angesetzt werden, so dass Administratoren auch dort den Überblick über die entsprechenden Anwendungen behalten können.
Die Anwendung „AutoRuns“ zeigt wirklich alle Möglichkeiten und Orte an, die eine Anwendung auf einem Windows-System nutzen kann, um automatisch gestartet zu werden.
AutoRuns hilft nicht nur verwaiste Einträge zu finden, sondern kann sie auch gleich beseitigen.
Durch den Filter „Hide Windows entries“ bekommt ein Systemverwalter einen besseren Überblick darüber, welche Anwendungen von Drittanbietern auf dem System aktiv sind.
Der Administrator kann für die verschiedenen Verbindungen zu den Server-Systemen alle Werte festlegen.
Zwar kann der Administrator auch einen Ping-Befehl von der Kommandozeile starten oder den Event-Viewer per Hand aufrufen. So integriert geht es aber oftmals schneller und einfacher.
Zunächst einmal muss der Systembetreuer den eigentlichen Systemdienst starten, damit er auf dem Rechner entsprechend regelnd eingreifen kann.
Die Richtlinien für die Priorität der verschiedenen Prozesse werden entsprechend angepasst. Ein mitgeliefertes Programm bringt hier zusätzlich Last auf das Testsystem und zeigt die Wirkung der Lösung.
Wer für alle Eventualitäten gerüstet sein will, sollte unbedingt die „Full Installation“ wählen.
Hier kann eine farbige Markierung der unterschiedlichen Prozessarten hilfreich sein.
Die grafische Ansicht der Systeminformationen kann dem Systemverwalter erste Hinweise auf Engpässe geben.
Die Installationsroutine des Programms „Sumo“ versucht mehrfach, dem unbedachten Anwender zusätzliche Software aufs System zu bringen.
Selbst nach der Installation und dem Start der Anwendung Sumo erfolgt ein letzter Versuch, einen weiteren Toolbar zu installieren.
Die Anwendung ist an sich gut dazu geeignet festzustellen, welche Software auf dem Windows-Rechner ein Update benötigt. Auch eine Lokalisierung in vielen Sprachen steht zur Verfügung.
12.09.12
Bei mir ist es die Tastatur.
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12.09.12
Maus hab ich deaktiviert.
Und bei mir kommt der PC nicht von Ruhezustand, sonder Energiresparmodus.
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12.09.12
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12.09.12
... finde ich am geschäftlichen Laptop (XP) etwas nervig, wenn dieser sich versehendlich aktiviert hat.
Da ist zuhause (W7) der Energiesparmodus schon angenehmer. ;)
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12.09.12
Ich bezeichne den [B]Ruhezustand [/B]als STD(Suspend to Disk) auch S4-Status nach ACPI. Dann fährt der PC runter und der RAM-Inhalt wird auf Platte gebunkert als hiberfil.sys-Datei. Spannungen sind alle abgeschaltet außer an USB-Ports(5 V) je nach Mainboard und BIOS. Ein rumhämmern auf Tastatur oder Mausklicken bewirkt KEIN aufwecken. Meine Katze kann also unbesorgt über das KB laufen und mit den Pfoten Piano spielen.
Beim [B]Standby/Sleep (S3)[/B] fährt der PC ebenfalls runter, jedoch steht die 5 V-SB-Leitung noch unter Spannung, damit auch am USB-Port angeschlossene Eingabegeräte den PC wieder wecken können (falls entsprechend vordefiniert).
Wer hat denn da jetzt Recht? Der Autor mit "Ruhezustand", obwohl er "Standby" meint?
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13.09.12
Da war es ein altes Netzteil, wobei ich immer noch nicht verstehe wie das kommen kann. Habe bestimmt eine Woche alles Mögliche ausprobiert.
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17.09.12
Hallo,
dieses Problem habe ich auch. Der Test nach http://www.pcwelt.de/tipps/Uebeltaeter-finden-Was-weckt-den-Rechner-aus-dem-Ruhezustand-6527915.html verlief negativ, ich habe auch nichts angeschlossen und Network Boot ist disabled. Trotzdem fährt der Laptop manchmal nachts aus dem [U]Ruhezustand[/U] hoch. Wenn ich ihn allerdings in diesen Zustand versetze und dann den Netzstecker ziehe ist Ruhe. Das habe ich jetzt 2 Wochen durchgehalten. Gestern abend aber vergessen und heute morgen lief er wieder ohne mein Zutun.
Was ist da los. Ich habe irgendwo mal gelesen, dass Netzschwankungen das auslösen können weil ja die 5 V im Netzteil als Steuerspannung permanent anliegen nur kann ich das nicht so ganz glauben. Wer kann mir eine stichhaltige Erklärung geben?
Bitte helft, denn nichts ist lästiger als solche "unerklärlichen" Verhaltensweisen der Technik.
Klaus1945
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17.09.12
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17.09.12
Netzstecker (Strom) oder Netzwerkstecker?
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