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USB-Stick als Boot-Medium entfernen

27.02.2014 | 15:34 Uhr |

Beim Hochfahren Ihres Computers möchte das System immer und immer wieder vom angestöpselten USB-Medium booten, obwohl Sie das gar nicht beabsichtigen. Wir sagen Ihnen, wie Sie den nervigen Zwischenschritt beim Hochfahren verhindern.

Viele Nutzer lassen aus Gewohnheit ihren USB-Stick oder ihre externe Fesplatte am Rechner hängen. Andere hingegen aus einem ganz bestimmten Grund: Sie verwenden USB-Medien als aktive Backup-Lösungen. Doch diese eigentlich umsichtige Tatsache kann Nachteile haben. Beim Virenbefall hindert kaum etwas die Schadsoftware daran, sich auch auf die angeschlossenen Speichermedien auszudehnen. Deshalb ist es ratsam, die Daten auf eine weitere Backup-Lösung zu kopieren.

Halten Sie dennoch daran fest, Ihren USB-Stick weiterhin am PC stecken zu lassen, dann ändern Sie die Boot-Reihenfolge des Systems: Geben Sie Ihre Windows-Systemfestplatte als erste Boot-Option an, ein USB-Speichermedium dann als zweites oder drittes.

Diese Einstellungen müssen Sie im BIOS vornehmen. Starten Sie Ihren PC neu und drücken Sie gleich am Anfang des Boot-Vorgangs mehrmals auf die Taste ENTF oder F2. Welche Taste die richtige ist, erfahren Sie im Handbuch Ihres Mainboards.

Wechseln Sie ins Bootmenü. Haben Sie noch kein aktuelles UEFI-BIOS, müssen Sie mit den Pfeiltasten navigieren.  Dort angekommen, setzen Sie als „Boot-Option 1“ (oder so ähnlich, hier kommt es auf den BIOS-Anbieter an) Ihre Windows-Platte. Danach setzen Sie nach Belieben USB-Speichermedien oder Ihr optisches Laufwerk, um im Falle eines Fehlers auf der Festplatte noch alternativ booten zu können. Beachten Sie, dass das BIOS eine Tastatur meist nur mit dem englischen Layout belegt. Hier ist zum Beispiel das „Y“ und das „Z“ vertauscht, was besonders wichtig beim Bestätigen von Fragen oder Meldungen ist.

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