1792837

Was USB 3.0 von 2.0 unterscheidet

21.01.2014 | 15:45 Uhr |

Die Stecker bei USB 3.0 haben im Vergleich zu USB 2.0 zwar fünf zusätzliche Kontakte (SSTX+ und SSTX- für den Transfer vom Host zum Gerät, SSRX+ und SSRX- für den Transfer vom Gerät zum Host sowie die Masseleitung GND).

Dennoch ist der schnelle 3.0-Standard teilweise abwärtskompatibel zu USB 2.0. Beispielsweise lassen sich USB-2.0-Geräte mit Stecker-Typ A problemlos an einem USB-3.0-Port vom Typ A betreiben und umgekehrt. Etwas anders sieht es aus mit Typ-B-Steckern (bekannt von Druckern) sowie den bei Digitalkameras, Handys und MP3-Playern gebräuchlichen Mini-USB-Verbindungen. Hier lassen sich zwar USB-2.0-Geräte an USB-3.0-Buchsen betreiben. Aufgrund der zusätzlichen Kontakte nehmen USB-2.0-Buchsen jedoch keine USB-3.0-Stecker auf.

Bei der Geschwindigkeit richtet sich USB 3.0 wie bereits USB 2.0 nach dem schwächsten Glied in der Kette. Ein USB-3.0-Gerät wird also an einem USB-2.0-Controller maximal 480 MBit/s (High-Speed-Modus bei USB 2.0) übertragen. Um die vollen 5 GBit/s (Super-Speed-Modus) zu erreichen, benötigt man einen USB-3.0-Controller und ein USB-3.0-Kabel. Dieses darf bis zu 4,5 Meter lang sein und zeichnet sich aus durch ein blau gefärbtes Innenteil. Im Vergleich dazu sind ältere USB-Kabel innen meist weiß oder schwarz.

Typische USB-Stick-Probleme lösen - so geht's

0 Kommentare zu diesem Artikel
1792837