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UPnP abschalten bringt Sicherheit

16.04.2014 | 15:31 Uhr |

Moderne Router haben eine ganze Menge Komfortfunktionen, die dafür sorgen sollen, dass Nutzer weniger häufig vor verschlossenen Internettüren stehen und seltener grübeln müssen, wie sie eine bestimmte Funktion freischalten.

Besonders beliebt ist in diesem Zusammenhang das Protokoll UPnP – eine Funktion, mit der man den Router anweisen kann, bestimmte Konfigurationseinträge so zu ändern, dass bestimmte Anwendungen störungsfrei funktionieren, zum Beispiel Skype oder Bittorrent-Clients.

So geht’s: In diesem Tipp dient uns die AVM Fritzbox 7390 als Beispiel – viele andere Fritzbox-Modelle und auch die Router von Herstellern wie etwa Netgear, D-Link, oder Linksys / Cisco arbeiten in dieser Hinsicht allerdings sehr ähnlich.

Auf jeden Fall ist es erforderlich, den Router in den Experten-Modus umzuschalten oder die erweiterten Einstellungen aufzurufen. Bei der Fritzbox 7390 klicken Sie dazu auf „Ansicht: Standard“ in der Fußzeile der Router-Startseite, nachdem Sie sich mit Ihrem Browser am Router angemeldet haben (http://fritz.box ist die richtige Adresse, wenn Sie die Standardeinstellungen des Geräts nicht verändert haben).

Sollte sich dieser Eintrag in der Fußzeile jedoch nicht finden, sondern stattdessen „Ansicht: Erweitert“, dann haben Sie diese Einstellung im Vorfeld bereits einmal geändert. Klicken Sie auf Heimnetz und dann im rechten Fensterteil auf den Reiter „Programme“. Hier wählen Sie als nächsten Schritt „Änderungen der Sicherheitseinstellungen über UPnP gestatten“ ab (kein Haken im Auswahlkästchen davor). „Statusinformationen über UPnP übertragen“ sollte im Gegensatz dazu aber aktiv bleiben, damit die betroffenen Anwendungen zumindest davon erfahren, dass sie keine Änderungen vornehmen können. Außerdem sind Programme auf diese Weise zumindest in der Lage, einen Reconnect-Befehl an den Router abzusetzen, wenn Sie die Zugangsdaten korrekt eingefügt haben.

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