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So zünden Sie den Turbo für den SSD-Cache in Ultrabooks

07.07.2015 | 09:33 Uhr |

Mit cleveren Treiber-Einstellungen lässt sich der Zugriff auf den SSD-Cache von Ultrabooks spürbar beschleunigen.

Nicht selten haben Ultrabooks neben einer großen Festplatte auch noch eine mit geringer Kapazität. Diese Mini-SSD nutzen die Notebook-Hersteller als sehr schnellen Pufferspeicher für häufig genutzte Programme und Systemdateien von Windows. Weil die Solid State Drive diese Daten vorhält, muss sie Windows nicht mehr von der deutlich langsameren 2,5-Zoll-Festplatte anfordern, sondern kann sie blitzschnell von der mSATA-SSD abrufen. Das beschleunigt den Windows-Start und verkürzt die Wartezeit, bis Anwendungen einsatzbereit sind.

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Über Treiber-Einstellungen den Zugriff beschleunigen: Welche Daten und Programme im SSD-Cache landen, bestimmt bei Ultrabooks die Intel-Technik Rapid Response. Der Nachteil der Lösung: Sie ist deutlicher langsamer als reiner SSD-Speicher, denn Daten, die gerade nicht im Cache liegen, muss das Betriebssystem immer noch von der langsamen herkömmlichen Festplatte abrufen. Mit cleveren Treiber-Einstellungen lässt sich der Zugriff auf die Mini-SSD aber spürbar beschleunigen. Dazu starten Sie das Treiber-Verwaltungsprogramm. Sie finden es im Startmenü unter dem Namen „Intel Rapid Storage-Technologie“. Klicken Sie auf „Beschleunigen“, sehen Sie den aktuell eingestellten Beschleunigungsmodus.

Sie haben die Wahl zwischen zwei Beschleunigungs-Modi: Im standardmäßig aktivierten „Erweiterten Modus“ werden die Daten gleichzeitig auf die Festplatte und die SSD geschrieben. Das ist zwar etwas langsamer, bietet jedoch mehr Sicherheit. Um den Zugriff zu beschleunigen, wählen Sie per Mausklick auf „Modus ändern“ „Maximierter Modus“ aus. Dann schreibt der Treiber die Daten zuerst auf die SSD und dann in bestimmten Intervallen auf die Festplatte. Der Beschleunigungseffekt ist in diesem Modus stärker, es besteht aber die Gefahr eines Datenverlusts, wenn Festplatte und SSD aufgrund eines Fehlers getrennt werden. Deswegen müssen Sie die anschließende Warnung mit „Ja“ bestätigen.

Nachdem Sie die Einstellungen vorgenommen haben, klicken Sie auf „OK“. Danach müssen Sie Windows neu starten. Jetzt greift Windows viel schneller auf die mSATA-SSD zu.

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