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Treiber & Co. in XP-Installations-CD einbinden mit nLite

11.05.2011 | 11:00 Uhr |

Wenn sich Windows XP nicht installieren lässt, weil das BIOS keinen IDE-Modus anbietet, dann bauen Sie die nötigen Treiber direkt in die XP-Installations-CD ein.

Dazu können Sie das kostenlose Programm nLite 1.4.9.1 verwenden. Nlite benötigt ein Verzeichnis, in dem die Windows-XP-Installationsdateien liegen.
Kopieren Sie den Inhalt Ihrer XP-CD beispielsweise in das Verzeichnis C:\Windows-CD. Außerdem brauchen Sie die Treiber für den SATA-Adapter. Das SATA/AHCI-Treiberpaket muss mindestens aus einer SYS-Datei, einer oder mehreren INF-Dateien und einer Datei mit dem Namen Txtsetup.oem bestehen. Auf der Treiber-CD oder auf der Internetseite des Hauptplatinen-Herstellers finden Sie dieses Treiberpaket unter dem Namen „Floppy-Treiber“ oder „F6-Treiber“. Kopieren Sie die Dateien auf die Festplatte, beispielsweise in das Verzeichnis C:\Treiber.
 
Schritt 1: Starten Sie Nlite, wählen Sie unter „Language“ die Sprache „Deutsch“ aus, und klicken Sie auf „Weiter“.
 
Schritt 2: Geben Sie über „Suchen“ das Verzeichnis an, in dem sich die XP-Installationsdateien befinden, und klicken Sie zweimal auf „Weiter“.
 
Schritt 3: Wenn Ihre Installations-CD nicht das letzte Service Pack für Windows XP enthält, dann klicken Sie auf „Servicepack“. Aktivieren  Sie  außerdem  „Treiber“  und „Bootfähiges ISO-Image“. Falls Sie eine automatische Installation ohne Benutzereingaben wünschen, setzen Sie zusätzlich einen Haken bei „Unbeaufsichtigte Installation“ und klicken dann auf „Weiter“.
  Schritt 4: Wenn Sie „Servicepack“ gewählt haben, klicken Sie jetzt unter „Offizielle Links zu den Servicepacks“ auf „Windows XP“ und laden das „Service Pack 3“ aus dem Internet. Danach gehen Sie auf „Suchen“ und geben den Speicherort der Service-Pack-Datei an. Nlite integriert dann die Aktualisierungen in die Installationsdateien auf der Festplatte. Klicken Sie auf „Weiter“.
 
Schritt 5: Klicken Sie auf „Einfügen“, und wählen Sie aus dem Menü „Einzelner Treiber“. Gehen Sie in das Verzeichnis, in das Sie die Treiberdateien kopiert haben. Wählen Sie dort die INF-Datei aus, und klicken Sie auf „Öffnen“. Danach sehen Sie eine Liste, in der Sie den passenden Treiber für den SATA-Adapter auswählen.
Der Intel-Treiber beispielsweise eignet sich für eine breite Palette an Geräten (Intel 5 Series bis Intel ICH10). Wenn Sie sich über das genaue Modell des Adapters nicht sicher sind, schlagen Sie im Handbuch zum PC oder zur Hauptplatine nach.
Sie können in die Installations-CD noch weitere  Aktualisierungen  integrieren  und sich so viel Arbeit auch bei künftigen Neu-Installationen sparen. Über www.sereby.org finden Sie Pakete mit Aktualisierungen und Zusatzprogrammen für Nlite. So ist es beispielsweise möglich, gleich den Internet Explorer 8 einzubauen. Sie gehen dazu in Nliteauf die Option „Hotfixes ­ Updatepacks und Addons“ und können dann die vorher heruntergeladenen Zusatzpakete auswählen. Klicken Sie auf „OK“ und anschließend auf „Weiter“.
 
Schritt 6: Nach einem Klick auf „Ja“ beginnt Nlite damit, die Dateien zusammenzustellen. Das dauert nur wenige Sekunden. Danach klicken Sie auf „Erstelle ISO“, um eine Abbilddatei der Windows-XP-Installations-CD zu erzeugen. Daraus können Sie dann mit Ihrem Brennprogramm eine neue Installations-CD fertigen. Es ist auch möglich, unter „Modus“ den Eintrag „Direktes Brennen“ zu wählen und über einen Klick auf „Brennen“ den Inhalt der CD direkt auf einen CD-Rohling zu befördern.
Die neue Windows-XP-CD verwenden Sie dann wie gewohnt zur Installation. Da der passende Treiber für den SATA-Adapter jetzt integriert ist, sollte es keine Probleme bei der Installation geben.

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