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Kontakte in Google-Mail importieren

27.12.2007 | 11:05 Uhr |

Sie haben in Ihrem Outlook(-Express)- Adressbuch eine große Zahl von wichtigen Kontakten. Diese können Sie auch in Google-Mail nutzen, sofern Sie Google- Mail Ihre Kontakte anvertrauen möchten. Wir zeigen Ihnen, wie es funktioniert.

Anforderung:

Fortgeschrittener

Zeitaufwand:

Mittel

Lösung:

Google importiert die Daten externer Adressbücher, wenn diese in einem passenden Format vorliegen. Derzeit unterstützt Google-Mail nur CSV-Textdateien – ein simples Format, das tabellarische Informationen Komma-getrennt speichert. Und so bringen Sie Ihre Kontakte ins gewünschte CSV-Format:

In Outlook Express gehen Sie im Menü „Datei“ auf „Exportieren, Adressbuch“. Hier haben Sie einige Formate zur Auswahl – wählen Sie „Textdatei (Mit Kommas als Trennzeichen)“. Dann klicken Sie auf die Schaltfläche „Exportieren“. Geben Sie einen Dateinamen an, etwa Adressen.CSV, und wählen Sie anschließend noch die gewünschten Felder für den Export aus dem Adressbuch aus.

Bei Outlook gehen Sie analog vor: Klicken Sie unter dem Menüpunkt „Datei“ auf den Eintrag „Importieren/Exportieren“, und wählen Sie als Aktion „Exportieren in eine Datei“. Das richtige Format ist „Kommagetrennte Werte (Windows)“. Schließlich müssen Sie noch angeben, was Sie exportieren möchten. Wählen Sie hier „Kontakte“ aus.

Datei aufräumen: Die so erstellte CSV-Datei können Sie in Google-Mail noch nicht direkt importieren, Sie müssen sie erst in einer Tabellenkalkulation – beispielsweise Microsoft Excel oder in Open Office – nachbearbeiten. Die CSV-Datei lässt sich aber auch in einem einfachen Text-Editor bearbeiten. Löschen Sie alle unbenötigten Spalten, und sorgen Sie dafür, dass die Einträge in den einzelnen Zellen nicht mit einem Leerzeichen beginnen oder enden. Dieser Schritt ist wichtig, da Outlook (Express) an jedem Feld hinten und vorne ein Leerzeichen anfügt.

Importieren: Nachdem die Datei sauber formatiert und wieder als CSV gespeichert ist, gehen Sie in der Ansicht Ihres Postfachs bei http://mail.google.com auf den Link „Kontakte“ und auf der nächsten Seite rechts oben auf den Link „Importieren“. Wählen Sie die CSV-Datei auf der Festplatte aus, und schicken Sie die Daten über den Import-Button zum Server. Falls beim Import etwas schief geht, liegt dies meist an einer fehlerhaften oder inkompatiblen Kopfzeile. Benennen Sie in diesem Fall dann die Spalten mit gängigen Begriffen, etwa als Name, Vorname, Nachname, Mailadresse, Telefonnummer, Handynummer. Google-Mail ist bei der Auslegung der Begriffe tolerant und kommt mit vielen Bezeichnungen klar. Die Tabellen sollten allerdings nicht zu umfangreich sein – bei 3000 Kontakten ist Schluss.

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