Tipp: Mit Testbildern Monitorfehler aufspüren

Montag, 23.07.2007 | 11:57 von Markus Pilzweger
Beim Monitorkauf wollen Sie einen möglichst verlässlichen Eindruck von der Bildqualität bekommen. Sie suchen nach einer Möglichkeit, diese schon im Geschäft genau zu prüfen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie dieses Problem lösen können.
Anforderung:
Fortgeschrittener
Zeitaufwand:
Mittel

Problem:

Beim Monitorkauf wollen Sie einen möglichst verlässlichen Eindruck von der Bildqualität bekommen. Sie suchen nach einer Möglichkeit, diese schon im Geschäft genau zu prüfen.

Lösung:

Hier hilft :das Gratis-Tool Monitor Test von Viewsonic weiter . Bevor Sie es starten, sollten Sie über das Onscreen- Menü des Monitors die automatische Bildoptimierung aktivieren. Um in Monitor Test die Helligkeitsverteilung zu beurteilen, öffnen Sie mit dem „Farben“- Icon (rot-grün-blauer Balken) zunächst die weiße Fläche.

Sind dunkle Ecken, Kanten oder Schatten zu sehen? Per Klick gelangen Sie zu einer roten, dann einer grünen und schließlich einer blauen Fläche. Prüfen Sie, ob in einer davon Punkte mit anderer Farbe zu sehen sind – wenn ja, handelt es sich um Pixelfehler. Nach der blauen Fläche folgt ein weißes Quadrat auf schwarzem Grund zum Test des Kontrastverhältnisses.

Sind Schwarz und Weiß rein und ohne Farbstich zu sehen? Per Linksklick wechseln Sie wieder zum vorherigen Bild, per Rechtsklick zum Hauptmenü. Die Konturschärfe lässt sich gut am Beispieltext beurteilen (fünftes Icon in der unteren Reihe).

Sind in den eingeschlossenen Flächen von „a“, „e“ und „g“ Schatten zu sehen? Den Moiré-Test (viertes Icon in der unteren Reihe) brauchen Sie nur, wenn Sie den Monitor später an einem Notebook betreiben wollen, das Sie zu Prüfzwecken gleich mitgebracht haben. Er gibt das Zusammenspiel zwischen Grafikkarte und Monitor wieder. Zeigen sich hier Quer- oder Längsstreifen, passt die Monitoransteuerung nicht. Achten Sie bei allen Testbildern auch darauf, aus welchen Blickwinkeln Sie die Monitor- Inhalte noch gut erkennen.

Fehler beheben: Eine ungleichmäßige Helligkeits-, Kontrast- und Konturschärfeverteilung lässt sich eventuell über die entsprechenden Optionen des Onscreen-Menüs am Monitor nachregeln. Fragen Sie den Verkäufer, ob Sie es versuchen dürfen. Das Zusammenspiel mit der Grafikkarte lässt sich ebenfalls in vielen Fällen auf demselben Weg in den Griff bekommen (über „Phase“ und „Clock“). Pixelfehler lassen sich meist nicht entfernen. Obgleich etwa drei Pixelfehler noch in der Toleranz liegen, sollten Sie solche Geräte gegebenenfalls stehen lassen.

Montag, 23.07.2007 | 11:57 von Markus Pilzweger
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