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Exotische Zeichen leichter tippen

24.03.2009 | 10:48 Uhr |

Sie korrespondieren viel mit dem Ausland, wollen aber nicht für jede Sprache, die Sie verwenden, die Tastatur wechseln.

Tipp: Solange die Zielsprache lateinische Buchstaben verwendet, ist der Kauf einer neuen Tastatur nicht notwendig: Unser erweiterter Tastaturtreiber pcwDEKeyboard erlaubt es Ihnen, nahezu jedes Zeichen zu tippen, das aus der Kombination eines Buchstabens mit einem diakritischen Zeichen wie Punkt, Strich oder kleinem Kreis entsteht. Darüber hinaus sind viele Zeichen über die Drittbelegung mit <AltGr> direkt erreichbar, wie das schon bei der Standard-Tastatur etwa mit dem „µ“ funktioniert (<AltGr>-<M>).

Treiber aktivieren: Nach der Installation des Treibers rufen Sie in der Systemsteuerung die „Regions- und Sprachoptionen“ und dann die „Tastatureinstellungen“ auf. Unter XP finden Sie diese auf der Registerkarte „Sprachen“ über die Schaltfläche „Details“, unter Vista auf der Registerkarte „Tastaturen und Sprachen“ über „Tastaturen ändern“. Hier sehen Sie das neue Layout „Deutsch (IBM) (Extended)“, das Sie per Auswahl unter „Standard-Eingabegebietsschema“ beziehungsweise „Standardeingabesprache“ aktivieren können.

Tasteninfos: Das Installationsprogramm kopiert die Grafik De-extended.png auf Ihren Desktop. Hier können Sie die Dritt- (<AltGr>) und Viertbelegung (<Shift>-<AltGr>) der Tasten ablesen. Nur in diesen Belegungen erweitert dieses Layout das Microsoft-Original; Sie können also lückenlos weiterarbeiten. Die violett unterlegten Tasten sind dabei Tot-Tasten: Erst durch den Druck einer nachfolgenden Taste ergeben sie das ganze Zeichen.

Praktischer Font: Sehen Sie nur Kästchen oder Fragezeichen statt der erwarteten Zeichen, so liegt dies daran, dass sie in der aktuellen Schriftart fehlen. Als Font, der viele exotische Zeichen abdeckt, gut aussieht und frei verfügbar ist, empfiehlt sich Deja Vu .

Beispiele: Ein C mit Cedille („Ç“) bekommen Sie über <AltGr>-<´>, gefolgt von <C>. <AltGr>-<Shift>-<Ü> gefolgt von <A> ergibt ein skandinavisches „Å“.

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