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Kostenloser Jugendschutz für den Browser

08.01.2010 | 11:00 Uhr |

Webfilter als Jugendschutz sollen unpassende Seiten blockieren. Wählt man zu moderate Einstellungen, lässt der Filter Unerwünschtes durch. Bei strengen Vorgaben rebellieren hingegen die Kinder.

Anforderung:

Anfänger

Zeitaufwand:

Mittel

Lösung:

Der Webfilter Family Safety von Microsoft kennt zwei Modi: Bei „Standard“ sind Seiten gesperrt, auf denen Microsoft jugendgefährdende Inhalte entdeckt. Im Modus „Streng“ sind alle Seiten erlaubt, die auf einer online hinterlegten Liste stehen. Der Clou dabei: Der Filter lässt sich über eine Website einstellen, und die Kinder können per Mail bei den Eltern um das Freischalten einer Site bitten. Versucht also der Nachwuchs, eine gesperrte Site zu öffnen, zeigt das Tool statt der Seite einen Button an, über den die Erlaubnis eingeholt werden kann.

Schritt 1: Family Safety einrichten.
Erstellen Sie zunächst ein Benutzerkonto ohne Admin-Rechte („Systemsteuerung, Benutzerkonten, Neues Konto erstellen“). Installieren Sie dann Family Safety. Das muss in Ihrem Konto mit Admin-Rechten stattfinden. Ein Assistent führt Sie durch die Konfiguration, in der Sie sich mit einer Live-ID von Microsoft (vormals Hotmail-Adresse) anmelden müssen. Anschließend geben Sie das zu schützende Windows-Konto an und ordnen ihm einen „Family Safety“-Namen zu. Der Assistent schlägt automatisch den Namen eines Benutzerkontos vor. Klicken Sie auf „Speichern“. Nun ist autommatisch für das Konto der Webfilter-Modus „Standard“ aktiv.

Zudem schreibt das Tool einen Aktivitätsbericht über alle besuchten Websites und legt ihn online bei Microsoft ab. Er lässt sich über die Konfigurationsseite einsehen, für die Sie ein Passwort vergeben haben. Sie können diese Überwachung auch einzeln abschalten.

Schritt 2: Einstellungen ändern.
Sie können das Tool jederzeit im Internet über das Programmsymbol im Infobereich oder über http://fss.live.com konfigurieren. Dort stellen Sie auch über „Family Safety, [Kontenname], Webfilterung“ den Filter von „Standard“ auf „Streng“, um zunächst nur wenige, aber kindgerechte Seiten zuzulassen.

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