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Speicherplatz auf SD-Karte einsparen

21.01.2015 | 11:31 Uhr |

Es gibt mehrere Optionen, die Dateigröße eines Digitalkamerabilds zu beeinflussen. Sie können etwa das Dateiformat ändern, aber auch die Auflösung und/oder die Kompression.

Wer eine Digitalkamera besitzt, hat als Zubehör meist auch einen zweiten Akku sowie eine große (zusätzliche) Speicherkarte. Man sollte also meinen, dass Platzmangel auf dem Speichermedium nicht mehr vorkommt. Andererseits wachsen die Auflösungen bei Fotos und Videos immer weiter, so dass auch die Datenmengen immer größer werden. Und da kann es wiederum durchaus passieren, dass der Speicherplatz eng wird. Wer in diesem Fall keine Ausweichkarte dabei hat und die Karte auch nicht auf einem PC „ausleeren“ kann, dem bleiben nicht viele Möglichkeiten, den Restplatz möglichst effektiv zu nutzen.

Der erste und aufwändigste Schritt, der jedoch das beste Ergebnis liefert, heißt: Löschen Sie alles, was unscharf, falsch belichtet, doppelt oder sonst nicht erhaltenswürdig ist. Das verschafft Ihnen zusätzlich Platz, ohne dass die Bildqualität leidet. Denn bei den Alternativen müssen Sie Schwund in Kauf nehmen – etwa, wenn Sie die Auflösung der künftigen Bilder reduzieren. Haben Sie bisher im RAW-Format fotografiert, verwenden Sie stattdessen JPG. Sie geben dabei allerdings unkomprimierte Rohdaten für ein komprimiertes Format auf, bekommen aber bedeutend kleinere Dateimengen. Manchmal können Sie auch die Kompressionsrate selbst ändern. Viele Digitalkameras bieten sie unter „Qualität“ an, oft auch gekoppelt an die Auflösung. Wie erfolgreich Sie mit Ihren Anpassungen waren, können Sie über die Anzeige der verbleibenden Bilder überprüfen.

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