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Tipps zum Sparen beim mobilen Datenvolumen

03.02.2015 | 14:09 Uhr |

Automatische App-Updates in stationären Android-Geräten wie im Auto sind keine gute Idee, denn dann ist das Datenvolumen schnell weg. Besser ist, Sie fahren dorthin, wo es WLAN gibt – beispielsweise zu McDonalds.

Google hat seinen Play Store so vorkonfiguriert, dass die installierten Apps nur bei bestehender WLAN-Verbindung aktualisiert werden. Und weil die meisten Mobilgeräte ihrer Bezeichnung gerecht werden und man sie hierhin und dorthin nimmt, verbindet man sich damit in aller Regel auch immer wieder mit bekannten WLAN-Netzen. Dort finden dann die App-Updates statt, kein Problem also.

Anders sieht es aus, wenn man solche Geräte „quasi stationär“ außerhalb bekannter WLAN-Hotspots benutzt.

Ein Beispiel: Wir haben erklärt, wie wir das Asus-Tablet Nexus 7 als Bordcomputer und Car-Infotainment ins Auto eingebaut haben - doch in die Wohnung kann man mit dem Wagen natürlich nicht fahren. Ähnlich ist es bei hauptsächlich in Wohnwagen bzw. -mobilen und auf Booten verwendeten Geräten ohne integrierte SIM-Karte. Damit baut man die Internet-Verbindung unterwegs nur über die Tethering-Funktion des Smartphones auf, also aus Sicht des Gerätes über WLAN.

Mit der Voreinstellung des Play Stores würden also alle Updates automatisch geladen und installiert, das begrenzte und damit kostbare Datenvolumen des Handys somit unnötig belastet.

Schalten Sie deshalb auf solchen quasi stationären Geräten die automatischen App-Updates ab.

Und so geht´s: Öffnen Sie den Play Store, tippen links oben auf das Kontextmenü und „Einstellungen > Automatische App-Updates“. Hier wählen Sie die Option „Keine automatischen App-Updates zulassen“. Übrigens: Es handelt sich hierbei um eine gerätespezifische Einstellung. Ihr Smartphone, das Sie mit dem gleichen Google-Account betreiben, ist davon also nicht betroffen.

Zum Aktualisieren der App oder zum Aufspielen einer neuen Android-Version sollte man sich in den WLAN-Bereich gegeben, also das Gerät kurz ausbauen und in die Wohnung nehmen oder wie beim Autobeispiel im WLAN-Bereich parken – beispielsweise bei McDonalds, wo man jeden Tag eine volle Stunde gratis ins Netz kann.

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