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Mailadresse auf Webseite verschleiern

19.12.2008 | 11:00 Uhr |

Eine Mailadresse auf der Website ist nicht nur guter Stil – auch das Gesetz schreibt eine solche Angabe vor, sofern die Site nicht zweifelsfrei rein privater Natur ist. Diese Adresse wollen Sie vor Spam schützen.

Anforderung:

Fortgeschrittener

Zeitaufwand:

Mittel

Lösung:

HTML kann eine beliebige Zeichenkette auch als Ascii-Code darstellen, etwa ein „a“ als „a“. Damit codieren sie jeden einzelnen Buchstaben Ihrer Mailadresse, was im Browser eine korrekte Darstellung ergibt. Spam-Bots versuchen in der Regel, Adressen aus dem jeweiligen Seiten-Quelltext zu extrahieren. Eine Aufbereitung wie für eine echte Ansicht nehmen sie nicht vor, so dass sie hier keine Mailadresse erkennen können. Statt nur der Adresse können Sie auch einen kompletten Mailto-Link der Form „mailto:webmaster@example.com“ codieren, so können Besucher ihn gleich anklicken. Ein Online-Formular, das Sie dabei unterstützt, finden Sie beispielsweise hier: Email obfuscator . Tragen Sie die zu verschleiernde Adresse in das Feld ein, wählen Sie die Option „Convert into (X)HTML entities (‚encode‘)“, und klicken Sie die Schaltfläche „Obfuscate This!“. Um den Mailto-Link ebenfalls erzeugen zu lassen, wählen Sie zusätzlich die Option „Create (X)HTML link“. Den resultierenden Code fügen Sie statt der Mailadresse in Ihr HTML-Dokument ein.

Ein besonderer Clou ist die Option „Reverse using CSS“. Sie schreibt die Mailadresse außerdem noch rückwärts und versieht sie dabei mit dem Style „email“. Damit sie trotzdem richtig herum beim Leser ankommt, müssen Sie in Ihrem Dokument ein Stylesheet mit dem Namen „email“ definieren, bei dem die Leserichtung umgekehrt von rechts nach links verläuft. Das tun Sie etwa mittels folgender Befehle:






Das liefert selbst den Spam-Bots falsche Informationen, die im verschleierten Code eine Mailadresse erkennen können, aktuelle Browser sehen alles richtig.

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