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Soundkarte und externe Hifi-Geräte: S/P-DIF auf Toslink konvertieren

13.05.2003 | 12:06 Uhr |

Ihre Soundkarte bietet für digitale Signalübertragung koaxiale SPDIF Ein- und Ausgänge mit Cinch-Buchse. Die Hifi-Geräte, die Sie an den Rechner anschließen möchten, haben aber optische Ein- und Ausgänge für die verbreiteten Toslink-Lichtwellenleiter. Wie erstellen Sie eine Verbindungen zwischen den optischen und koaxialen Anschlüssen? PC-WELT verrät es Ihnen.

Anforderung

Fortgeschrittener

Zeitaufwand

Mittel

Problem:

Ihre Soundkarte bietet für digitale Signalübertragung koaxiale SPDIF Ein- und Ausgänge mit Cinch-Buchse. Die Hifi-Geräte, die Sie an den Rechner anschließen möchten, haben aber optische Ein- und Ausgänge für die verbreiteten Toslink-Lichtwellenleiter. Wie erstellen Sie eine Verbindungen zwischen den optischen und koaxialen Anschlüssen?

Antwort:

Die Kluft zwischen dem optischen Toslink und dem koaxialen SPDIF (Abkürzung für "Sony Philips Digital Interconnection Format") lässt sich mit verhältnismäßig einfach aufgebauten Konvertern schließen.

Toslink ist nur eine optische Übertragungsvariante von SPDIF, das Format der digitalen Signale ist gleich. Entsprechende Konverter sind nicht schwer aufzutreiben, in Musikgeschäften finden Sie die Geräte meist in der Abteilung für Keyboards oder Studiotechnik.

Um nicht für jede Richtung einen eigenen Konverter zu kaufen, gibt es Kombigeräte, die Eingänge und Ausgänge in einem Gehäuse zusammenfassen. So etwa der Konverter/Repeater "Co2" (rund 60 Euro) von M-Audio .

Wahlweise gibt es auch teurere Konverter mit zusätzlichen AES/EBU-Buchsen ("Audio Engineering Society, European Broadcast Union"). In der Hifi-Elektronik spielt dieses ebenfalls digitale Signalformat aber keine Rolle.

Wer mit dem Lötkolben und dem Bau einfacher, vorgegebener Schaltungen vertraut ist, braucht keine fertigen Konverter zu kaufen. Elektronik-Fachhändler wie beispielsweise Conrad ( www.conrad.de ) bieten Konverter-Bausätze für Opto-Koax und Koax-Opto an (Artikel 116378 und 116726, jeweils etwa 15 Euro).

Eine gesondertes Netzteil benötigen Sie bei dieser Lösung nicht unbedingt: Das Computernetzteil kann die Schaltungen mit der nötigen Betriebspannung von 9-12V DC für die Schaltung versorgen, wenn Sie einen freien Stecker der Laufwerk-Stromversorgung anzapfen. Beachten Sie dabei die Polung und messen Sie im Zweifelsfall den Anschluss mit einem Multimeter durch.

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