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Softmaker Free Office 2016 - Die schnelle Alternative zu Libreoffice

05.10.2016 | 14:15 Uhr |

Das kostenlose Büropaket Softmaker Freeoffice bietet Ihnen unter anderem Textverarbeitung und Tabellenkalkulation.

Im Gegensatz zu einer Vielzahl weiterer kostenloser Ableger von Kaufprogrammen ist Freeoffce auch für die geschäftliche Nutzung kostenfrei. Das Programm empfiehlt sich für Nutzer, die insbesondere ein schnelles Büropaket suchen, das sie auch auf einem USB-­Stick oder einer USB­-Festplatte portabel einsetzen möchten. Damit kann Freeoffice von Softmaker punkten: Das Büropaket ist vergleichsweise schlank und startet wesentlich schneller als Libreoffice oder Microsoft Office. Freeoffice lässt sich überdies als portables Tool auf einem USB­-Stick installieren. Das geht über „Windows­ Symbol ­> Alle Programme / Alle Apps -> Softmaker Freeoffice 2016 -> Softmaker Freeoffice 2016 auf USB­-Stick installieren“. Wer einen schnellen Stick mit USB 3.0 nutzt, hat so an jedem PC mit USB 3.0 ein sehr flinkes Office zur Verfügung. Konservative Nutzer werden zudem die klassischen Menüs von Freeoffice schätzen. Sie verzichten auf den Ribbon­-Stil der neueren Office-Versionen von Microsoft. Des Weiteren bietet Freeoffice eine gute Kompatibilität zu den Formaten von MS Office. Es öffnet die allermeisten Dokumente ohne Verlust von Formatierungen. Der Hersteller wirbt daher selbstbewusst mit der Aussage: „Mit keinem anderen Gratis-Office funktioniert der Datenaustausch mit Word, Excel und Powerpoint so reibungslos wie mit Freeoffice 2016.“ Tatsächlich klagen Libreoffice-Nutzer oft, wenn es um das Importieren von komplexen MSOffice-Dokumenten geht. Bei unseren Tests mit Softmaker Freeoffce funktionierte das Öffnen auch aufwendiger Word­ und Excel-Dokumente einwandfrei.

Ein Manko hat die kostenlose Variante von Softmaker Office allerdings doch: Sie speichert MS­Office-Dokumente lediglich im alten Format, also als doc, xls und ppt. Die neuen Formate docx, xlsx und pptx kann Freeoffice zwar öffnen, aber nicht in diesem Format speichern. Wer Änderungen sichern möchte, der muss zum alten MS-Format wechseln oder zum hauseigenen Freeoffice-Format greifen. Dieses Manko beseitigt erst die kostenpflichtige Version Softmaker Office 2016 , die es ab 70 Euro gibt.

Bei den Funktionen punktet Freeoffice aber durchaus, so kann das Büropaket beispielsweise ein Dokument auch im Epub-­Format für E­Books auf elektronischen Lesegeräten speichern. Das hat Softmaker Freeoffice dem teuren Office von Microsoft voraus.

Übrigens: Anders als Microsoft Office gibt es Freeoffice auch für Linux, und zwar kostenlos . Anders ist das beim Mac – dort läuft bei Freeoffice nur die Bezahlversion. Hier ist lediglich Libreoffice gratis. Für Android wiederum gibt es von Softmaker auch eine Gratis-­Variante der Office-Apps.

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