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So vermeiden Sie PC-Abstürze

13.12.2013 | 15:34 Uhr |

Sobald Sie Ihren PC selbst aufgerüstet oder einen neuen zusammengebaut haben, macht sich manchmal schnell Ernüchterung breit – der Rechner stürzt ab. Daran muss nicht die Software schuld sein, sondern das kann auch an der Hardware liegen.

Ursachen und Lösungen: Bei sporadischen Abstürzen sollten Sie grundsätzlich alle  Komponententreiber und Ihr BIOS aktualisieren.

Hängt sich Ihr PC weiterhin auf, kommen Sie nicht darum herum, Ihr Gehäuse aufzuschrauben und Ihre Hardware unter die Lupe zu nehmen. Oft passiert es, dass Grafikkarten, CPU-Lüfter oder Arbeitsspeicherriegel aus ihren vorgesehenen (Steck-)Plätzen rutschen. Hier führt es schon zum Problem, wenn das Modul nur wenige Millimeter von seinem vorgesehenen Platz abgerückt ist.

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Führen diese Tipps nicht zu einer Lösung, wird es kniffliger. Überprüfen Sie zuerst Ihren Arbeitsspeicher, ob die Riegel auch genügend Spannung bekommen. Häufig sind die vorgesehenen Spannungswerte auf dem Steckplatz selbst eingelassen – oder Sie werfen einen Blick ins Handbuch. Überprüfen Sie danach den Arbeitsspeicher mit den „Windows Wiederherstellungsoptionen“, indem Sie eine Speicherdiagnose durchführen lassen.

Wenn es zu Abstürzen kommt, müssen Sie über kurz oder lang auch zu Werkzeug greifen und Ihr System aufschrauben, um mögliche Fehlerquellen zu beseitigen.
Vergrößern Wenn es zu Abstürzen kommt, müssen Sie über kurz oder lang auch zu Werkzeug greifen und Ihr System aufschrauben, um mögliche Fehlerquellen zu beseitigen.

Wenn Sie hier schneller zu einem Ergebnis kommen wollen, können Sie auch den Arbeitsspeicher wechseln oder nacheinander ein oder mehrere Module ausbauen und die Fehlerquelle somit Schritt für Schritt ausschließen.

Eine weitere Ursache könnte ein fehlerhafter CPU-Lüfter sein, der entweder nicht richtig sitzt oder nicht leistungsfähig genug ist. Kontrollieren Sie die CPU-Temperatur entweder in Ihrem BIOS oder unter Windows mit kostenlosen Drittanbieter-Tools, etwa Core Temp oder CPU Cool . Temperaturen von 30 bis 70 Grad Celsius sind in Ordnung, doch höhere Temperaturen sind schädlich für die CPU. Der Prozessor zieht also selbst die Notbremse, wenn es zu warm wird, und schaltet das komplette System ab, um einen Defekt zu vermeiden.

Überschreiten Sie diese Werte bereits im Leerlauf, dann wechseln Sie zu einem besseren Kühler, denn unter Volllast erhitzt sich die CPU noch viel mehr.

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